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Kinderbetreuungseinrichtung am Sportplatz

Hort-Umbau statt neuer Kita?

05.05.2017 Die Stadt Flörsheim hat ein drängendes Problem: Prognosen gehen von einem steigenden Bedarf von Kinderbetreuungsplätzen aus. Deshalb ist so schnell wie möglich eine neue Kita-Einrichtung notwendig. Darüber gibt es unterschiedliche Vorstellungen. So möchten die Freien Bürger (dfb) eine städtische Liegenschaft an der Riedschule zur Kita umwandeln.

Flörsheim. 

Ist es eine unpraktikable Forderung oder ist der Vorschlag der Freien Bürger realistisch, im ehemaligen Kinderhort an der Riedschule eine Kindertagesstätte unterzubringen? Um diese Frage zu beantworten, müssen wohl erst einmal die politischen Scheuklappen abgelegt und eine objektive Kosten- und Nutzen-Bewertung vorgenommen werden. Ob sich das so einfach bewerkstelligen lässt, darf bezweifelt werden. Die Fronten beim Thema neue Kita-Plätze sind zwischen der SPD und dem Viererbündnis von CDU, Galf, Freien Bürgern und FDP bisher verhärtet.

Die Freien Bürger sind nach eigener Aussage skeptisch, wenn es darum gehe, Kindergartenplätze zu schaffen, „die nachher von der Allgemeinheit mit einer Steuererhöhung bezahlt werden muss“, wie dfb-Stadtverordneter Harald Vogel erklärt. Deshalb stelle sich seiner Meinung die Frage, warum nicht bereits existierende Einrichtungen genutzt werden sollten.

Hohe Kosten

Harald Vogel erläuterte noch einmal den derzeitigen Sachstand: Um den Bedarf, allen U 2- und Ü 3 Kindern schnellstmöglich einen Kita-Platz zu ermöglichen, werde momentan ein temporärer Neubau an der Hauptstraße am Sportplatz geplant. Dies sei erst einmal lobenswert, wenn nicht die Kosten des privaten Betreibers Educcare im Raum stehen würden. Einmalig wären dies 2,9 Millionen Euro für den Neubau, dazu 150 000 Euro für Einrichtungskosten.

Educcare werde jährlich 200 000 Euro mehr benötigen, wie die bereits bestehende Kinderbetreuungseinrichtungen in der Stadt. Diese Summe müsse dann die Stadt Flörsheim übernehmen. Zwar sei die Fertigstellung für Januar 2018 geplant, die Freien Bürger vermuten jedoch, dass die Eröffnung im März 2018 stattfindet. dfb-Stadtverordneter Harald Vogel führt die Argumente gegen den bisher von Bürgermeister Michael Antenbrink (SPD) sowie Ersten Stadtrat Sven Heß (Galf) favorisierten Betreiber auf. Der Vertrag mit dem privaten Betreiber müsse schon ab Oktober realisiert werden. Die Gehälter der Educcare-Angestellten würden dann zu 85 Prozent von der Stadt Flörsheim getragen. „Man beachte, ohne irgendwelche Gegenleistung. Dies bedeutet, zusätzliche Kosten pro Monat bis zum Beginn des Kindergartenbetriebs von circa 75 000 Euro, also im schlechtesten Fall 450 000 Euro für nichts“, kritisiert Harald Vogel weiter, der zudem meint: „Von einer Ungleichbehandlung gegenüber den bestehenden Kitas gar nicht zu reden.“

„Steuererhöhung droht“

Die Stadt geht derzeit von einem jährlichen Zuschussbedarf in Höhe von rund 650 000 Euro aus. „Die Freien Bürger befürchten, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis die Grundsteuer A und B erhöht werden muss, deshalb sagen wir ,Nein’ zu Educcare“, verdeutlicht Harald Vogel die Befürchtungen seine Fraktion. Der dfb-Stadtverordnete macht noch einmal deutlich, dass eine neue Kita für die Freien Bürger unabdingbar ist: „Wir begrüßen uneingeschränkt das Kita-Projekt, mit dem Platz für drei Ü 3- und zwei U 3-Gruppen geschaffen werden soll. Nur mit dem privaten Betreiber Educcare sind wir nicht einverstanden.“

Es besteht zurzeit ein enormer Bedarf an Räumen zur Deckung der Nachfrage an Kinderbetreuung in der Mainstadt. Deshalb hatten die Freien Bürger im Magistrat schon seit Wochen vorgeschlagen, die entsprechenden Räumlichkeiten an der Riedschule zur Nutzung für zwei oder drei Ü 3-Gruppen zu überprüfen. Die ins Spiel gebrachten Räume an der Riedschule wurden in der Vergangenheit für die Schulkinderbetreuung genutzt.

Das ehemalige Hortgebäude wurde 1989 für die Betreuung von maximal 40 Hortkindern erbaut. Harald Vogel weist darauf hin, dass die Einrichtung mit zwei großen Gruppenräumen ausgestattet ist, die über eine aufwendige Hochebene verfügen sowie zwei weiteren Funktionsräumen. Ein Werkraum, ein Personalraum, ein Büro sowie die Küche komplettieren die Einrichtung. Ein geräumiger Spielflur, der sich über die gesamte Längsachse des Gebäudes erstreckt, biete außerdem viele Nutzungsmöglichkeiten.

Als Wohnung genutzt

Das ehemalige Hortgebäude könne „mit relativ geringem und mit überschaubarem finanziellem Aufwand umgerüstet werden zu einer Tageseinrichtung für Kinder“, meint der dfb-Stadtverordnete.

„Wenn man jetzt bedenkt, dass an der Riedschule eine Kita besteht, die momentan von zwei Familien genutzt wird“, könne wohl relativ rasch eine Lösung gefunden werden. So könnten die dort wohnenden Familien in einer anderen städtischen Liegenschaft untergebracht werden. Danach sollte diese Einrichtung wieder seinem ursprünglichen Zweck, nämlich der Betreuung von Kindern, zugeführt werden, schlägt Harald Vogel vor.

(meh) Kreisblatt

 

Zur Erinnerung:

 

Auf der Gedenktafel am Mammutbaum (im Neubaugebiet) steht unter anderem geschrieben:

„Dieser Baum wurde am 8.Mai 2008 eingepflanzt, am Tag des 1.Spatenstichs für die neue Landebahn Nordwest des Frankfurter Flughafens. Sein Standplatz liegt in der Einflugschneise der Landebahn Nordwest.

Dieser Riesenmammutbaum symbolisiert den Behauptungswille und die Beharrlichkeit der Flörsheimer Bürgerinnen und Bürger, die sich für ein lebenswertes Flörsheim am Main einsetzen und dem Fluglärm die Stirn bieten“.

 

 

Flörsheim hat eine historische Schuld, die aufgearbeitet werden muss.

 

Wenn wir heute erneut zurückstecken, dann besiegeln wir unser endgültiges Schicksal. Dann haben wir für einen Sack voller Flughafen-Millionen vor 37 Jahren unsere Seele verkauft. Dagegen stehen bis jetzt erst 3 Millionen Euro Prozesskosten auf der Waage, um uns aus dieser historischen Schuld ein- für allemal freizukaufen.

Flörsheimer Brauchtümer erhalten

Die Freien Bürger (dfb) zeigen sich verärgert über die Pläne, dass immer mehr Flörsheimer Brauchtum in den Mülleimer wandert.

Zum  Flörsheimer Brauchtum und zum kulturellen Leben gehört der Verlobte Tag, Sankt Martin, die Fastnacht, das Weinfest in Wicker, die Weilbacher Kerb, das Brunnenfest in Bad Weilbach, die Flörsheimer Kerb, das Sommerfest und  der Weihnachtsmarkt.

Zuerst kam die Flörsheimer Nachkerb, die seit Jahrzehnten zu Flörsheim gehört,  jetzt ist es der Nikolaus, der Gabenbringer. Und es wird nicht allzu lange dauern, bis der Osterhase oder gar das Christkind abgeschafft werden, wir hatten schon einmal wo vieles abgeschafft und verboten wurde.  

Auch der Weinprobierstand „ Tor zum Rheingau“ und der Flörsheimer Keller dürfen fast nicht mehr benutzt werden,  weil sich Bürger über den zu lauten Zustand beschwert haben. Auch der Traditionelle Fastnachtsempfang vor dem Rathaus wurde schon einmal in Frage gestellt.

Was will die Flörsheimer Koalition SPD/GALF noch beschneiden?

 „Nikolaus ist ein guter Mann, dem man nicht genug danken kann“, so heißt es in einem alten Lied. Der Nikolaus wird seit Jahrhunderten weltweit als Wohltäter der Kinder verehrt. Der Heilige Nikolaus von Myra wird in der orthodoxen Kirche sogar „Nikolaus der Wundertäter“ genannt. Wer kennt ihn nicht, den Schutzpatron der Seefahrer, Händler und Kinder. Wir haben ihn früher als Wohltäter kennen- und lieben gelernt. Kaum ein Kind, das in der Vorweihnachtszeit nicht auf ihn und seinen kleinen Garben mit großem Sehnen wartet.

Leider wird man den Eindruck nicht los, dass es die Ideologen der (SPD/Galf) sind, die immer wieder vorgeschickt werden, wenn es darum geht, Traditionen infrage zu stellen. Es sind die „Mainstreamer“, die liebgewordene Traditionen nicht auf einmal, sondern Stück für Stück entsorgen. Sie filetieren geradezu das heimische Brauchtum. Wegen Geld kann es doch nicht sein, oder? Die Koalition hat doch erst sie Grundsteuer A und B erhöht und wird sie auch weiterhin kontinuierlich erhöhen!

Das kulturelle Leben mit all seinen Traditionen und Bräuche gehören zu Flörsheim und müssen erhalten bleiben, so Vogel abschließend. 

Keine Tiefengeothermie in Wicker...........!

Erdwärme aus großen Tiefen zu nutzen, ist allerdings nicht ohne Risiken. „Das Einpressen des Wassers sprengt das Gestein, wodurch es zu kleinen seismischen Ereignissen kommt“, deshalb wollen wir keine Tiefengeothermie in Wicker und Umgebung. Denn bei zu starkem Druck und großen Volumen seien selbst stärkere Beben möglich, wie sich in den letzten Jahren in Basel und Landau gezeigt  habe.

In der Politik weiß mann, dass man auf der Siegerstraße ist, wenn der Gegner einem die Ideen klaut!

Parole: niemals aufgeben…….

Bild: Unser Storch mit Frosch wurde von Daniel Wiederspahn gemalt!! 

 

Wir (dfb) kämpfen weiterhin gegen Ungerechtigkeiten und Willkür, deshalb geben wir niemals auf.

 

 

Menschen für die Kommunal-Politik begeistern

 

Wir möchten alle Bürger, ob jung oder alt, neu zugezogen oder alt eingesessen, in Flörsheim zusammenbringen, die Interesse haben, sich mit gesellschaftlichen und kommunalpolitischen Themen zu beschäftigen. Wir wollen dabei auch eine Menge über die Sicht aller Bürger aus den drei Stadtteilen Flörsheims auf die Politik allgemein und ihre Wünsche und Anregungen für die Zukunft in Flörsheim, Wicker, Keramag und Weilbach lernen.

 

Kommunalpolitisch aktiv sein heißt, am eigenen Lebensumfeld verantwortungsvoll mitzugestalten und die eigene Zukunft selbst in die Hand zu nehmen, denn man sollte besser selbst etwas in Gang bringen, statt gegängelt zu werden.

 

Wir dfb`ler sind offen für alles und jeden und suchen das Gespräch auch mit Andersdenkenden. Intoleranz lehnen wir ab; politische Gewalt von rechts wie von links verurteilen wir scharf.

 

Wir setzen uns für mehr Offenheit und Transparenz in der Flörsheimer Politik und in den Flörsheimer Parteien ein, auch wenn es mal weh tut.

 

Bei uns macht es Spaß, mit Freundinnen und Freunden zusammenzuarbeiten, Ideen und Verbesserungen für Flörsheim zu entwickeln und für ihre Durchsetzung zu streiten.

 

Stell Dir die Frage: Was würdest Du gerne ändern, voranbringen oder neu anregen? Gibt es etwas, was dich in deiner Stadt stört oder was dich in deinem Stadtteil auf die Palme bringt?

 

Wir suchen keine Miesmacher, wir suchen Mitmacher!

 

Wir suchen DICH!

 

Schau doch mal bei uns vorbei!

 

Wir treffen uns jeden Mittwoch um 19.30 Uhr in der Flörsheimer Stadthalle. Der Eingang zum dfb-Fraktionsbüro "Dr. Herbert Gruhl Zimmer 107" in der Stadthalle, befindet sich am hinteren Bühneneingang der Stadthalle (im Bereich des Kindergartens) auf der linken Seite.

 

 

 

Schreib uns unter: bindabei@dfb-floersheim.de

 

oder besuch uns im Internet                                    

 

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dfb - Die Freien Bürger 65439 Flörsheim, Postfach 1374

 

 

 

 

Unsere Anfrage (Recyclingmaterial "Bauschutt" in der Wickerbachaue)

an die untere Naturschutzbehörde wurde jetzt vom Landrat Herrn Michael Cyriax

beantwortet.  

Sehr geehrter Herr Vogel,

 

vielen Dank für Ihre Anfrage an die Untere Naturschutzbehörde. Nach entsprechend ausgiebiger Prüfung dürfen wir Ihnen folgendes mitteilen.

 

Zuerst ist anzumerken, dass der Weg mit dem Namen „Der Koscherberg“ außerhalb des Naturschutzgebietes und somit im sogenannten Außenbereich liegt. Die Vorgaben der Rechtsverordnung über das Natur- und Landschaftsschutzgebiet „Wickerbachaue von Flörsheim und Hochheim“ vom 22. April 1998 können daher nicht angewendet werden. Die Wegeparzelle stößt allerdings am nördlichen Ende auf die Grenze des Schutzgebietes.

 

Der Main-Taunus-Kreis hat keine abfallbehördliche Zuständigkeit. Daher können wir das eingebaute Material abfallrechtlich nicht bewerten. Unsere Beurteilung musste sich deshalb auf naturschutzrechtliche Belange beschränken.

 

Nach Ansicht des Regierungspräsidiums Darmstadt, das wir wegen der aufgekommenen Kritik um eine Information gebeten haben, handelt es sich um schlecht aufbereitetes Recyclingmaterial aus Gebäudeabbruch. Es wäre allerdings unverhältnismäßig, im Nachgang den Ausbau des Materials zu fordern. Das Absammeln von Fremdmaterialien wie Kabelreste (falls noch vorhanden) oder Geotextilien aus Jute hält das Regierungspräsidium Darmstadt aber für durchaus angemessen und geboten. Der Meinung des Regierungspräsidiums schließen wir uns an und haben dies der Stadt Flörsheim – auch in ihrer Funktion als Abfallbehörde – empfohlen. Bei unserer letzten Ortsbesichtigung am 15. Mai 2015 waren solche Textilien offensichtlich noch vorhanden.

 

In ihrer Zuständigkeit als Abfallbehörde kann die Stadt Flörsheim in eigenem Ermessen entscheiden, ob sie den Unterbau akzeptiert oder eben nicht. Das Regierungspräsidium Darmstadt sieht es jedenfalls nicht so, dass es sich um Bauschutt handelt, welcher auf eine Deponie gehört.

 

Als Untere Naturschutzbehörde beurteilen wir nicht die Qualität des eingebauten Recyclingmaterials, sondern entscheiden ausschließlich über die Frage, ob es sich um einen Eingriff in Natur und Landschaft handelt oder nicht. Für uns ist dabei maßgebend, dass der Feldweg in Kürze mit Erde überdeckt wird und sich alsbald wieder der dort typische Bewuchs einstellt. Das Erscheinungsbild soll das gleiche sein, wie vor der Maßnahme. Dann würde auch kein Eingriff in Natur und Landschaft vorliegen, so dass die Stadt als Eigentümer auch keine Naturschutzrechtliche Genehmigung beantragen muss.

 

Die Aussage der Stadt Flörsheim, die „Untere Naturschutzbehörde hatte keine Einwände gegen die Verwendung des Materials“ kann nicht so verstanden werden, dass die Untere Naturschutzbehörde auch die Verwendung von Fremdmaterialien wie Moniereisen, Plastikteile, Steckdosen und Ähnlichem gebilligt hätten. Bei einem Ortstermin Anfang September 2014 mit Landwirten und Mitarbeitern der Stadt Flörsheim waren die von Ihnen genannten Fremdstoffe nicht offensichtlich, sonst hätten wir das sicherlich angemahnt. In der Folgezeit dürften durch die Wegenutzung diese Stoffe sukzessiv an die Oberfläche gelangt worden sein. Bemüht um eine neutrale Aussage eines Sachverständigen hatte die Stadt Flörsheim daraufhin gegen Jahresende ein Gutachten in Auftrag gegeben.

 

In diesem Gutachten werden auch einige der von Ihnen monierten Materialien wie scharfkantige Fliesen- und Keramikteile, Glasscherben, Textilien, Bewehrungseisen erwähnt, jedoch nicht weiter bemängelt.

 

Mit freundlichen Grüßen

Michael Cyriax

Landrat

Grundsteuerermäßigung wegen Fluglärm

Antenbrink beschimpft Stadtverordnete als „Clowns“

14.11.2015 Verwaltungschef Michael Antenbrink (SPD) stand alleine da: Die Stadtverordneten fassten einen gemeinsamen Beschluss, dessen Inhalt den Rathauschef in Rage brachte.

Flörsheim. 

Manchmal erzielen Worte genau das Gegenteil von dem, was sie bewirken sollen. Diese Erfahrung musste Bürgermeister Michael Antenbrink (SPD) in der jüngsten Stadtverordnetenversammlung machen, als er versuchte, die Stadtverordneten von einer Entscheidung abzubringen. Die Diskussion drehte sich um die Grundsteuer und den Fluglärm – zwei Themen, die in den vergangenen Jahren für Aufregung sorgten, und die nun von der CDU in einem Antrag verbunden wurden. Dabei offenbarte sich eine ungewöhnliche Einigkeit aller Fraktionen, während der Rathauschef den Antrag ablehnte. Antenbrinks verbaler Ausfall hat die rot-grüne-Koalition mit der CDU/FDP/dfb-Opposition näher zusammenrücken lassen. Doch zurück zum Anfang: Die Christdemokraten hatten beantragt, dass der Magistrat die Bürger über die Möglichkeit eine speziellen Grundsteuersenkung informieren solle. Hauseigentümer, deren Immobilien sich in der Einflugschneise befinden, können nämlich bei der zuständigen Finanzbehörde eine Grundsteuerermäßigung aufgrund der Fluglärmbelastung beantragen. Eigentlich ist dies nichts Neues. Die CDU-Fraktion schlug vor, dass die Stadt den Betroffenen einen ausformulierten Antrag zusendet, um das Schreiben ans Finanzamt zu erleichtern. Die CDU macht sich die Steuersenkung seit der Erhöhung der Grundsteuer durch die SPD-Galf-Koalition zum Thema. Diese findet sogar im Antragstext Erwähnung: Die Stadt solle die Anspruchsberechtigten informieren, um die von SPD und Galf beschlossene Grundsteuererhöhung für einige Bürger abzufedern, heißt es dort sinngemäß.

SPD und Galf sagten ihre Zustimmung zwar zu, äußerten sich jedoch zunächst zurückhaltend: Eigentlich laufe der Antrag ins Leere, erklärte Peter Kluin (Galf). Die Möglichkeit, eine Ermäßigung zu beantragen, sei ein offenes Geheimnis in Flörsheim. Mit der Begründung des Antrags hatte der Grüne ein Problem: Nicht wegen der Steuererhöhung der Koalition, sondern wegen des Lärms mache die Information der Bürger Sinn. Marion Eisenmann-Kohl (SPD) stimmte dem CDU-Antrag ebenfalls vorsichtig zu. Die Wahrheit liege irgendwo in der Mitte, meinte die Fraktionsvorsitzende. SPD und Galf schlugen als gemeinsame Änderung vor, den Flughafenbetreiber Fraport anzuschreiben und prüfen zu lassen, ob die Stadt Entschädigungszahlungen für die entgangenen Grundsteuer von dem Unternehmen einfordern könne. Thomas Probst (dfb) unterstützte den Antrag und erinnerte daran, dass die Freien Bürger bereits im Jahr 2012 auf die Möglichkeit einer Grundsteuerermäßigung hinwiesen.

Bisher 170 Anträge

Das alles schmeckte Michael Antenbrink überhaupt nicht. Der Rathauschef hatte in erster Linie die Auswirkungen auf die Stadtkasse im Sinn: Er könne der Logik des Antrags nicht folgen, wetterte der Bürgermeister. Ein Ausfall bei der Grundsteuer schade den Bürgern, weil die Stadt dann entweder Ausgaben kürzen oder die Grundsteuer weiter erhöhen müsse. Laut Kämmerer Sven Heß gab es seit dem Jahr 2012 insgesamt 170 Anträge auf Grundsteuerermäßigung. Im Jahr 2014 habe der Verlust für die Stadt lediglich 10 000 Euro betragen. Nachdem alle Fraktionen ihre grundsätzliche Zustimmung zum CDU-Vorstoß formuliert hatten, verschärfte Antenbrink seinen Tonfall. Die Stadtverordneten sollten „in sich gehen“ und den Blick auf die Wirklichkeit richten, forderte der Rathauschef lautstark. Er wies darauf hin, dass die Stadt seit 15 Jahren gegen den Flughafenausbau klage. „Gibt es irgendjemanden in diesem Saal, der glaubt, dass Fraport uns den Ausfall an Grundsteuer zahlt?“, fragte Antenbrink und forderte, dass die Stadtverordneten nach außen ein Bild von ernsthafter Politik abgeben sollen. „Machen Sie sich nicht zu Clowns“, tönte Antenbrink.

Gemeinsamer Antrag

Dieser Tonfall schweißte die Stadtverordneten zusammen: Sie sei in sich gegangen und habe keine zwei Sekunden gebraucht, um zu wissen, dass die Stadtverordneten sich richtig verhalten, erklärte die Galf-Fraktionsvorsitzende Renate Mohr. Man müsse Fraport mitteilen, in wie vielen Bereiche der Flughafenausbau hineinwirke. Den Kopf in den Sand zu stecken, sei das schlimmste Zeichen, das man abgeben könne.

Als Thomas Probst dann vorschlug, den CDU-Antrag als gemeinsamen Antrag aller Fraktionen auf den Weg zu schicken, schlossen sich alle Stadtverordneten an. „Die Clowns möchten abstimmen“, verkündete der CDU-Fraktionvorsitzende Marcus Reif. Das folgende Urteil fiel eindeutig aus: Alle Fraktion sowie der fraktionslose FDP-Mann Thorsten Press stimmten für den Antrag und beauftragten den Magistrat, die Bürger bei der Beantragung der Grundsteuerermäßigung zu unterstützen.

Quell: HK

Aktuell 27.10.2015

Indonesien brennt wegen Palmöl

 

Wieder mal sind es die Grünen?, die mit ihrem Umwelt-Wahn, wie zum Beispiel mit Palmöl und Biosprit völlig kontraproduktiv die Umwelt schwerstens stören, statt schützen. Vernunft bei Umweltthemen sieht anders aus.
Was aber Palmöl anrichtet, wissen wir langsam wirklich alle. Vom Landraub bis hin zum Mord, von der Ausrottung vieler Tierarten und insbesondere der Orang Utans.

Hunderte Flächen brennen in Indonesien und weitere hunderte in Sumatra. Große Flächen werden illegal abgefackelt, um Plantagen für die Produktion von Palmöl und Nutzholz für die Papierindustrie anzulegen.Der Rauch bedroht zusätzlich die Gesundheit vieler Menschen, bei Sichtweiten unterhalb von 1.000 Metern ist er extrem schädlich.In der Provinz Riau in Indonesien werden Mütter mit ihren Säuglingen evakuiert. Die seit Wochen anhaltenden Waldbrände führen zu gefährlichen Luftverschmutzungen. Über 35.000 Menschen sind bereits durch die  Luftverschmutzung erkrankt. Wegen dichter Smogdecken über Singapur ergreift der südostasiatische Stadtstaat nun juristische Maßnahmen gegen den Konzern Asia Pulp and Paper (APP).

„Das ist keine Naturkatastrophe, sondern ein von Menschen herbeigeführtes Ereignis mit extremen Auswirkungen auf die Gesundheit, die Wirtschaft und die ganze Gesellschaft“, begründete Umweltminister Vivian Balakrishnan den Schritt. Singapur liegt in der Nähe der indonesischen Insel Sumatra und leidet jedes Jahr unter den dortigen Waldbränden. Letzte Woche erreichte der Smog in Singapur ein starkgesundheitsgefährdendes Niveau. Schulen wurden geschlossen und Flüge gestrichen.

Indonesiens Regenwald brennt. Mehrere tausend Brände sind mittlerweile auf Sattelitenaufnahmen zu erkennen. In der trockenen Jahreszeit vernichten Plantagenbetreiber und Landbesitzer mit illegal gelegten Bränden regelmäßig riesige Waldflächen.

Die Feuer werden zum Großteil gelegt, um bereits voll oder teilgerodete Wälder für die Anlage neuer Palmöl oder Zellstoff-Plantagen ‚herzurichten’. Im Süden Sumatras haben Umweltschutzorganisationen dutzende Feuer eindeutig dem indonesischen Papiergiganten APP (Asia Pulp & Paper) zuordnen können. APP ist einer der größten Produzenten von Zellstoff und Papier weltweit. Feuer zu legen, ist deutlich günstiger als die Gebiete mit Baggern für die Plantagen zu präparieren. Das dies nicht legal, ist schreckt die wenigsten Plantagenbetreiber ab. Aber auch Kleinbauern brennen die Wälder ab. Wegen der unsicheren Landrechtssituation, wollen sie auf diese Weise Fakten schaffen, um Land für ihren Lebensunterhalt bewirtschaften zu können.

Einmal entfacht sind die Brände nur sehr schwer wieder zu löschen, jeder Windstoß kann die Feuer erneut entfachen. Insbesondere Feuer auf Torfböden können Monate bis hin zu Jahren brennen, oft metertief unter der Erde. Für das Klima sind solche Torffeuer besonders verheerend. Hier entsteht bis zu 50 Mal mehr CO2 als bei gewöhnlichen Waldbränden. Diese Brände sind der Hauptgrund dafür, dass Indonesien mittlerweile zu den weltweit größten Klimasündern gehört.

Über weiten Teilen Indonesien und den Nachbarländern hängt nun eine giftige Rauchdecke. Die Menschen versuchen sich mit Masken zu schützen oder verkriechen sich in verschlossene Räume. Viele Menschen sind auf der Flucht. Der Rauch ist für Menschen hochgradig gesundheitsgefährdent. Schon ein Luftbelastungsindex von 300 gilt als gefährlich. An vielen Orten wurden jedoch Werte von über 1000 gemessen. In den Nachbarländern Malaysia und Singapur wurden vorsorglich Schulen geschlossen. An manchen Orten ist die Gesundheitsbelastung vermutlich noch deutlich höher, denn obwohl die Brände seit Jahrzehnten regelmäßig wüten, wird die Luftbelastung in Weiten Teilen Indonesiens nicht gemessen.

Die Regierung Indonesiens scheint machtlos. Indonesien hat sich seit den Neunzigerjahren wiederholt dazu verpflichtet, die Waldbrände eindämmen zu wollen, um so z.B. auch den Ausstoß von klimaschädlichen Treibhausgasen zu reduzieren. Jedoch werden die beschlossenen Vorschriften für Konzessionsinhaber bis heute kaum kontrolliert. Vereinzelt wurde Firmen die Landkonzession entzogen und Personen angeklagt. Die Zahl der Brände nahm trotzdem zu.

Biosprit für Europa – Singapur verklagt Konzerne wegen Waldbrände

KOMMUNEN DREHEN AN STEUERSCHRAUBE     

                                       

Mehr als drei Viertel der hessischen Städte und Gemeinden haben in diesem  

Jahr kommunale Steuern angehoben.          

 Das geht aus einer Analyse hervor, die der Bund der Steuerzahler am Mittwoch vorgestellt hat. Besonders stark stieg demnach in einigen Kommunen die auf Mieter umlegbare Grundsteuer B. Der  Verband forderte daher eine Obergrenze nach dem Vorbild der Mietpreisbremse. 

Die Landesregierung habe die Kommunen  zu immer höheren Steuern gedrängt, sagte Verbandschef Papendiek. Besser sei    es, Anreize zum Sparen und zu mehr Kooperation der Kommunen zu schaffen.

Heute (07.10.2015) im HR

Wie von uns schon immer gefordert, keine Grundsteuer B Erhöhung. (2014)

dfb fordert (Steuer-)Gerechtigkeit

02.12.2014 Obwohl die Mainstadt zu den am meisten mit Fluglärm belasteten Kommunen gehört, steigt die Grundsteuerlast.

Flörsheim. 

Die Freien Bürger (dfb) lehnen die von der Verwaltung vorgeschlagene Anhebung der Grundsteuer ab. Die Grundsteuer B, die aktuell bei 340 Prozentpunkten liegt, soll nach der geplanten Hebesatzung auf 490 Punkte im kommenden Jahr ansteigen. Die dfb-Fraktion spricht sich für einen „verantwortungsvollen Umgang mit den städtischen Finanzen“ aus. Die Wählergemeinschaft frage sich immer wieder, warum das Haushaltsdefizit auf Kosten der Bürger korrigiert werde, heißt es in einer Stellungnahme.

Es sei ungerecht, eine Steuer für Immobilien zu erhöhen, deren Werte sinken würden, kritisieren die Freien Bürger. In anderen Staaten richte sich die Höhe der Grundsteuer nach dem aktuellen Marktwert der zugrundeliegenden Immobilie. In Flörsheim bestrafe man die Lärmgeplagten durch den Wertverlust ihrer Häuser bei zusätzlicher Erhöhung der Grundsteuer doppelt, erklärt dfb-Sprecher Harald Vogel.

Und sie haben die Grundsteuer B auf 490% erhöht!!!!!

05.10.2015

Ein Schlag ins Gesicht.

„Der Bau des Terminals 3 ist ein Schlag ins Gesicht aller fluglärmgeplagten Bürger“.

Nach jahrelangem Streit wird nun doch gebaut: Auf dem Flughafengelände in Frankfurt haben die Arbeiten für den dritten Terminal begonnen. Für die Landesregierung ein unverzichtbarer Schritt zur Sicherung des Wohlstands der Region. Für uns Anwohner ein bitterer Tag.

Ministerpräsident Bouffier (CDU) sieht die große Mehrheit der Hessen hinter dem Projekt stehen.

Unsere Politik ist verantwortlich gegenüber Kindern, Enkeln und künftigen Generationen. Für ihr und unser Überleben ist die Bewahrung der ökologischen Grundlagen alles Lebens – Luft, Wasser, Boden, Pflanzen- und Tierwelt – Voraussetzung. Wir die dfb’ler sehen das derzeitige ökonomische System der Menschen in den Industrieländern zerstört diese Voraussetzungen mit der Folge der Selbstvernichtung. Terminal 3 wird die Kapazitäten am Frankfurter Flughafen in einem Umfang erhöhen, der dem Bau eines neuen Flughafens entspricht. Für Umwelt und Klima ist das desaströs.

Ob es ein sicherer Wohlstand wird, wird sich später herausstellen.
Nur die Anwohner werden den Lärm zu spüren bekommen, wir Flörsheimer Bürger können ein Lied davon singen, morgens um 5:00 Uhr geht der Horror los und hört um 23:00 Uhr auf.

Terminal 3 in Zahlen

Größe

90 000 Quadratmeter Grundfläche
306 000 Quadratmeter Nutzfläche

Platz für Flugzeuge

24 „Parkplätze“ für Flugzeuge am Gebäude

Schalter

80 Schalter plus 38 Automaten

Sicherheitskontrolle

29 Sicherheitskontrollstellen

Gepäckausgabe

10 Bänder für die Gepäckausgabe

ALLES NUR HEIßE LUFT!!!!

ES WIRD SICH NICHTS ÄNDERN

FLUGLÄRMKOMMISSION ERWEITERT          

                                       

 Die Frankfurter Fluglärmkommission hat  acht weitere Städte und Gemeinden in  

 Hessen als Mitglieder aufgenommen.                                 

 Künftig sind in dem Beratergremium auch  Erzhausen, Gernsheim, Ginsheim-Gustavs-  burg, Groß-Zimmern, Maintal, Riedstadt,  Pfungstadt und Roßdorf vertreten. Alle  liegen im Lärmschutzbereich des Flughafens oder im Fluglärm-Indexgebiet.                                   

 "Wir stärken damit die Interessen der von Fluglärm betroffenen Anwohner ",  

 sagte Verkehrsminister Al-Wazir (Grüne) am Montag. Die Kommission muss bei allen Fragen zum Fluglärm gehört werden, entscheiden darf sie aber nichts.

Quelle HR

 

Die Industrie- und Handelskammer Frankfurt (IHK) spricht sich gegen jede Ausweitung des Nachtflugverbots am Flughafen aus. „Der Flughafen ist eine der sensibelsten Stellschrauben für eine erfolgreich arbeitende Wirtschaft in Hessen. Das Nachtflugverbot darf nicht ausgeweitet werden“, sagte IHK-Präsident Mathias Müller. „Jede Diskussion über eine eventuell erschwerte Erreichbarkeit von Frankfurt wäre Gift für die tragende Rolle unserer Region im internationalen Wirtschaftskreislauf.“

Quelle: Auszug aus HK

GRÜNE NEIN DANKE, WAS HABEN SIE UNS NICHT ALLES VERSPROCHEN VOR DER LANDTAGSWAHL. WIR WERDEN VIELES ÄNDERN!

BIS DATO HAT SICH NICHTS GEÄNDERT UND ES WIRD SICH AUCH NICHTS ÄNDERN !!!!!!!!!!!!!!!!!!

Drucksache XVII/0414-D

 

Beantwortung der Anfrage der dfb-Fraktion zum "Monsterbau auf dem Hertiegelände"

 

Aufgrund besorgter Bürgerinnen und Bürgern bittet die  dfb – Flörsheim den Magistrat um Beantwortung der unten stehenden Fragen.

Die dfb Fraktion bekräftigt ihre ablehnende Haltung zu immer mehr Gewerbegebiete in Flörsheim. Die Erweiterung auf dem ehemaligen Hertiegelände wird zu deutlichem Mehrverkehr in Weilbach und Flörsheim führen. Die schon jetzt hoch belasteten Weilbacher Bürger können nicht noch mehr Schwerlast- und Individualverkehr aufnehmen.

Die Angst in der Bevölkerung ist groß: Weil immer mehr LKW’s durch Flörsheim und Weilbach fahren, der Lärm wird immens zunehmen, ganz zu schweigen von der Feinstaubbelastung. Wirtschaft und Profit dürfen nicht Wichtiger sein als die Bedürfnisse der Menschen und der Natur.    

 Vorbemerkung

Der Magistrat stellt fest, dass in der zurückliegenden Zeit und derzeit keine neuen Gewerbegebiete in Flörsheim am Main realisiert werden. Vom seit längerer Zeit geplanten Gewerbegebiet West V abgesehen, gibt es hierzu auch keine aktuellen Planungsabsichten.

Der Magistrat beschließt, die Anfrage der dfb-Fraktion wie folgt zu beantworten:

Zu 1.: Mit den beiden Gewerbegebiete (Hertie und West V.1) wird auch der LKW-Verkehr zunehmen. Vor allem dieser Verkehr ist überproportional laut, produziert überproportional viele Schadstoffe, stört überproportional einen erholsamen Schlaf, schadet überproportional der Gesundheit, wie sieht das der Magistrat?

 Der Magistrat sieht sich nicht in der Lage mit vertretbarem Aufwand eine Prognose zu erstellen, in welchem Maße und an welcher Stelle konkret die durch die Gewerbegebiete eventuell hervorgerufenen zusätzlichen Belastungen durch Schadstoffe und Lärm Auswirkungen auf die Umwelt und den menschlichen Organismus haben, da dies von einer Fülle von Faktoren abhängt.

Zu 2.: Weilbach ist davon am meisten betroffen, die Verkehrszunahme führt zu einem erhöhten Sicherheitsrisiko beim Überqueren der Straßen. Dies ist besonders für ältere Bürger und Kinder ein Problem, sieht das der Magistrat genauso und was wird dagegen

unternommen?

Der Magistrat hat in der jüngsten Zeit einiges unternommen, um die Sicherheit in den Ortsdurchfahrten von Weilbach zu verbessern, wie z.B. Umbau der Mainzer Straße, Bau einer Lichtsignalanlage an der Kreuzung Rüsselsheimer Straße, Frankfurter Straße und die Erneuerung der Lichtsignalanlage Frankfurter Straße und Hofheimer Straße. In den klassifizierten Straßen von Weilbach stehen ausreichend Querungshilfen in Form von Fußgängerschutzanlagen, Zebrastreifen und Mittelinseln zur Verfügung.

Zu 3.: Ist der Magistrat auch der Meinung, dass die zu erwartende Zunahme des Verkehrs, insbesondere des LKW-Verkehrs, zu einer Wertminderung der Immobilien führt?

Die bisherigen Entwicklungen der Bodenrichtwerte in Weilbach lassen eine derartige Schlussfolgerung nicht zu. So hat sich der Bodenrichtwert von 280 € im alten Ortskern von Weilbach seit dem Jahre 2004 nicht verändert.

Zu 4 a) und b).: Für die Freien Bürger hat die Kleine Umfahrung Weilbach vor dem Rathausbau Priorität vor allen anderen. Deshalb die Frage:

a) Welche Maßnahmen stehen der Umsetzung noch im Wege?

b) Wann ist der Baubeginn für den ersten und wann für den zweiten Teil der Kleinen Umfahrung?

Für die geplante Kleine Umgehung Weilbach fehlt derzeit ein Baurecht. Bei dem derzeitigen Verfahrensstand lassen sich derzeit keine verlässlichen Aussagen über einen möglichen Baubeginn tätigen. Das Baurecht für den ersten Abschnitt der Maßnahme dürfte nicht vor Mitte 2016 vorliegen.

Zu 5.: Warum wird für den Ausbau der Industriestraße 1 und 2 in Weilbach über 1 Millionen Euro ausgegeben und nicht für die Kleine Umfahrung verwendet?

Aufgrund der positiven Entwicklung des Gewerbegebietes sind die Erschließungsmaßnahmen im Bereich der beiden Stichstraßen der Industriestraße notwendig. Über den tatsächlichen Kostenrahmen sind derzeit aber noch keine konkreten Angaben möglich. Für die Kleine Umgehung Weilbach werden derzeit keine investiven Mittel benötigt, da kein Baurecht vorliegt.

Zu 6.: Durch die Erweiterung auf dem Segro-Parkgelände (ehemaliges Hertie-Gelände) Weilbacher Straße wird der Lärm- und Feinstaubbelastung zunehmen, was wird dagegen unternommen?

Der Magistrat plant aktuell eine Umgehungsstraße für den Stadtteil Weilbach. Darüber hinaus werden die Möglichkeiten des Straßenverkehrsrechtes zur Verringerung möglicher Belastungen für die Anwohner an den Durchgangsstraßen ausgeschöpft.

Heute im Flugblatt "WWS" gelesen, ich zitiere: .... dass die Firma Segro damit im Internet wirbt, schnelles Anfahren zum Hertiegelände. Über die B 519 AS Weilbach zur A66 und die B43 AS Raunheim zur A3 gelangt man sehr schnell auf das regionale und überregionale Fernstraßennetz.

Sozusagen über die Bürgermeister Lauckstr. und Rheinallee!!!!

Zu 7.: Wird es negative Auswirkungen auf die angrenzenden Häuser im Bereich Bahnweg geben?

In der Baugenehmigung wurden keine weiteren Auflagen im Hinblick auf Schallschutzmaßnahmen entlang des Bahnweges seitens der Bauaufsichtsbehörde verlangt.

Zu 8. und 9.: Mit wie viel mehr an Fahrzeugen ist täglich zu rechnen?

Gibt es eine 24h Betrieb an Sonn-und Feiertagen?

Die Betriebszeiten sind werktags in der Zeit zwischen 06:00 Uhr und 22:00 Uhr. Ein Nachtbetrieb in den Hallen zwischen 22:00 Uhr und 06:00 Uhr ist evtl. möglich. Der Warenein- und -ausgang erfolgt von 06:00 Uhr bis 22:00 Uhr durch 40 LKW und 20 Sprinter pro Tag, von 22:00 Uhr bis 06:00 Uhr durch 14 Sprinter pro Nacht. Die Betriebszeiten sind grundsätzlich von Montag bis Samstag, der Betrieb an Sonn- und Feiertagen ist jedoch nicht ausdrücklich ausgeschlossen. In den Auflagen der Baugenehmigung werden nicht die Betriebszeiten, sondern die während der Betriebszeiten einzuhaltenden Schallimmissionsgrenzwerte definiert.

Zu 10.: Die Straßen in Flörsheim werden durch den vielen LKW-Verkehr immer schlechter, Schlaglöcher (Bürgermeister-Lauck-Str.) werden nur notdürftig geflickt. Die Straßenschäden werden zum größten Teil durch den Schwerlastverkehr verursacht: Wie denkt der Magistrat über die Anliegerkosten für den Straßenbau, ist es denkbar, die Anliegerkosten zu streichen, wenn nein, warum nicht?

Das Kommunale Abgabengesetz schreibt auf der Grundlage einer städtischen Straßenbeitragssatzung die Erhebung von Straßenbeiträgen vor. Ohne eine Straßenbeitragssatzung wird ein kommunaler Haushalt regelmäßig nicht von der Aufsichtsbehörde genehmigt. Nach dem Beitragsrecht besteht jedoch die Möglichkeit, die Höhe des jeweiligen Straßenbeitrags an der Verkehrsbedeutung der entsprechenden Straße auszurichten.

Zu 11.: Ist es überhaupt zulässig im Bereich von Wohnbebauung einen über 10 Meter hohen Gebäudekomplex zu errichten?

Ja, da die Halle nicht in einem Wohngebiet errichtet wird. Die Hallenhöhe beträgt ca. 12,20 m und ist daher vergleichbar mit der Höhe eines drei- bis maximal viergeschossigen Mehrfamilienwohnhauses. Eine Höhenbeschränkung kann nur mittels Satzung bzw. Bebauungsplan auferlegt werden. Da es sich bei dem Gebäude um eine Lagerhalle mit nur einem Vollgeschoss (im baurechtlichen Sinne) handelt, wäre eine Beschränkung der Höhe über die Anzahl der max. zulässigen Vollgeschosse bedeutungslos.

Zu 12.: Wer hat für diesen Bau die Baugenehmigung erteilt?

Das Amt für Bauen und Umwelt beim Main-Taunus-Kreis hat mit Bauschein vom 24.10.2014 die Baugenehmigung erteilt.

Heute im Flugblatt "WWS" gelesen, ich zitiere: ....dass die Baugenehmigung für die Hallen seitens des Kreisbauamtes aufgrund einer Empfehlung des Magistrats erteilt wurde, ohne dass das Stadtparlament sich damit beschäftigte wie z.B. West V?

Zu 13.: Welche Maßnahmen will die Stadt Flörsheim ergreifen, um dem Klimaschutz Rechnung zu tragen, wenn immer mehr Logistikunternehmen in Flörsheim angesiedelt werden?

Die Ansiedlung von Gewerbebetrieben liegt generell im Interesse einer jeden Stadt, da dies Steuereinnahmen und Arbeitsplätze schafft. Die Branche der Logistikunternehmen ist hinsichtlich des Klimaschutzes niedriger zu bewerten als beispielsweise produzierendes Gewerbe. Durch die verbrauchernahe Ansiedlung von Logistikzentren werden lange Fahrwege vermieden und somit auch ein Beitrag zur Verminderung des CO2-Ausstoßes geleistet. Auf das Klimaschutzkonzept der Stadt Flörsheim am Main kann in diesem Zusammenhang verwiesen werden.

Zu 14.: Seit einiger Zeit steht neben dem Gebäude ein Tank von über zehn Meter Höhe, welche Funktion hat dieser Tank?

Bei dem Behälter auf der Nordwestseite handelt es sich um einen Wasserbehälter für

die Löschwasserversorgung der Sprinkleranlage.

Quelle: Harald Vogel

Lärm schlägt auf die Psyche

 

Die Dauerbeschallung bei Ostwind (Betriebsrichtung 07 ) über Flörsheim durch die landenden Flugzeuge auf der Nord-West-Landebahn stört genauso wie der Straßenlärm, der in Flörsheim von Tag zu Tag schlimmer wird. 

Betroffene können sich dem in der Regel nicht entziehen - außer, sie ziehen weg (Die Vertreibung aus Flörsheim). Eine solche Situation kann psychisch sehr belastend sein und vor allem in Kombination mit Schlafstörungen, sogar zu Depressionen führen.

Fluglärm hemmt Leseleistung der Kinder

Eine andauernd hohe Fluglärmbelastung hat negative Effekte auf die Leseleistungen und die Lebensqualität von Grundschülern. Zu diesem Ergebnis kommt der erste Teil der Lärmwirkungsstudie NORAH (Noise Related Annoyance, Cognition and Health), der sich mit Auswirkungen auf Kinder befasst.

Schlechter schlafen

Die NORAH-Studie stellt auch Effekte des Fluglärms auf die schulbezogene und gesundheitliche Lebensqualität fest: Die befragten Mädchen und Jungen fielen durch eine negativere Schul- und Lerneinstellung auf, sowie durch eine schlechtere Beurteilung ihrer Schlafqualität und ihres körperlichen Wohlbefindens.

Mehr Stresshormone

Negative Auswirkungen des Fluglärms wurden bereits durch andere Studien nahegelegt: Professor Eberhard Greiser berichtete im Jahr 2013 in Flörsheim von seinen unabhängigen Forschungen zu Herz- und Kreislauferkrankungen. Der Wissenschaftler erläuterte damals, dass sich das Krankheitsrisiko ab einem Schallwert von 40 Dezibel erhöhe. Nächtlicher Lärm führe zur Ausschüttung von Stresshormonen, die einen erhöhten Blutdruck verursachen können. Greiser hatte ausgewertet, dass eine Lärmbelastung von rund 60 Dezibel das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen bei einem 40-Jährigen um 90 Prozent erhöht. Für den Zeitraum von 2012 bis 2021 erwartet der Professor die alarmierende Diagnose von 6700 Herz- und Kreislauferkrankungen, 4400 Fällen von Diabetes, 5700 Depressionen, 2000 Psychosen, 3700 Demenzerkrankungen sowie 900 Fällen von Krebs. In der Summe ergibt dies insgesamt 23 400 durch Fluglärm verursachte Krankheitsfälle allein im Umkreis des Frankfurter Flughafens. Die Gesamtkosten für das Gesundheitssystem würden sich, nach Schätzungen von Professor Eberhard Greiser, auf rund 1,6 Milliarden Euro belaufen.

Flörsheim. 

Bild 375

Für die dfb-Fraktion ist die Alleestraße in Bad Weilbach eine beispielhafte „grüne Gestaltung“.  Bild H.Vogel 

Nachdem ihre Kritik an den Abholzaktionen im Stadtgebiet sowie der Vorschlag für die Schaffung von neuen Alleen publik geworden ist, sei die Resonanz darauf sehr groß gewesen. Dies berichtet Thomas Probst, Fraktionschef der Freien Bürger. Nun hat seine Fraktion einen offiziellen Antrag gestellt, in dem die Freien Bürger ihr Ansinnen noch einmal ausführlich begründen.

In dem Antragstext heißt es unter anderem, dass der Magistrat prüfen soll, „ob und in welcher Form es in Hessen Fördermittel zur Anpflanzung von Alleebäumen gibt“. Außerdem sollte der Magistrat mit der zuständigen unteren Naturschutzbehörde des Main-Taunus-Kreises in Kontakt treten. „Möglicherweise gibt es da im Rahmen der Eingriffsregelung (Schaffung von Ausgleich oder Ersatz) eine Möglichkeit der Neuanpflanzung einer Allee“, heißt es in dem Antragstext weiter. Zudem soll geprüft werden, inwieweit der Antrag auch ohne Zuwendungen vom Bund und Land realisiert werden könne.

Orte der Erholung

Die Freien Bürger nehmen noch einmal statistisches Material für ihren Antrag zur Hilfe. Von Anfang 2012 bis zum Februar 2014 seien 132 Bäume im Stadtgebiet gefällt worden. Neu angepflanzt worden seien im gleichen Zeitraum aber nur 18 Bäume. „Um den Fehlbestand auszugleichen, schlagen wir zum Beispiel vor, die Landstraße zwischen Flörsheim und Wicker in eine Allee umzuwandeln“, heißt es in dem Antrag der Freien Bürger.

Viele Bäume in der Stadt erfüllten zahlreiche wichtige Funktionen, meint die dfb. „Sie wirken positiv auf das städtische Klima, sie produzieren Sauerstoff und binden Schadstoffe, sie dämpfen Lärm und schützen den Boden vor Erosion. Sie bilden Lebensräume für zahlreiche Tiere und Pflanzen. Sie schaffen Orte der Ruhe und Erholung für die Stadtbewohner.“

Kritik an „Baumlücken“

Auch könne ein Baum einen Platz prägen wie ein markantes Gebäude. Die Flörsheimer Bäume seien schon seit Jahrzehnten ein wichtiger Teil des Stadtbilds, zum Beispiel der Rathenauplatz, der Alte Friedhof sowie die über 160 Jahre alte Platanenallee in Bad Weilbach. „Wenn man schon den Terror von oben hat, sollte Flörsheim eine grüne Stadt werden“, spielt dfb-Fraktionschef Thomas Probst auf die Belastungen durch die Nordwest-Landebahn an.

Die Lebensdauer eines Baumes würde an die Nutzungsdauer von Gebäuden oder Verkehrsbauwerken heranreichen. Mit ihren zahlreichen positiven Wirkungen bildeten die Bäume in ihrer Gesamtheit eine Infrastruktur, auf die die Stadt angewiesen sei wie auf Straßen und auf Versorgungsleitungen.

Veränderungen wie die zunehmende Verdichtung der Stadt sowie die Belastungen durch den Klimawandel würden die positiven Funktionen der Bäume in Zukunft noch wichtiger machen. Sie würden aber auch zusätzliche Belastungen oder Schädigungen der Bäume mit sich bringen. Wie die anderen Infrastrukturen der Stadt müsse auch die grüne Infrastruktur gepflegt, erneuert und weiterentwickelt werden.

„Die dauernde Unterfinanzierung des Grünbereichs hat dazu geführt, dass durch Baumverluste entstandene Baumlücken nicht wieder geschlossen wurden“, kritisiert Thomas Probst. Die grüne Infrastruktur ist an vielen Stellen geschädigt und insgesamt in ihrer Qualität beeinträchtigt. Die Stadt müsse in ihre grüne Infrastruktur der Bäume im Interesse der Lebensqualität ihrer Bürger sowie der Zukunftsfähigkeit Flörsheims genau so investieren, wie in Straßen oder andere Projekte. Denn auch „das Grüne gehört zur Infrastruktur Flörsheims. Gelder sollten daher auch für Baumpflanzungen zur Verfügung stehen“, erklärt der dfb-Fraktionschef.

Thomas Probst hat auch schon die Örtlichkeiten für die Errichtung einer Allee ausgesucht: „Die Landesstraße L 3017 Richtung Wicker ist eine schöne breite Straße. Auf der linken Seite ein breiter Gehweg von Hecken umsäumt, auf der rechten Seite ein Fahrradweg mit einem Grünstreifen. Leider gibt es hier jedoch keine Bäume, obwohl dafür ausreichend Platz vorhanden ist.“

Neue Bäume könnten auch an der Bundesstraße B 519 oder an der Alten Hochheimer Straße gepflanzt werden. Auch die Eddersheimer- oder die Wickerer Straße könnten nach und nach am Rand mit Bäumen bepflanzt sowie mit Parkbuchten umgebaut werden.

Höchster Kreisblatt

Glyphosat tötet!

Die Weltgesundheitsorganisation hat Glyphosat im März als "wahrscheinlich krebserzeugend beim Menschen" eingestuft. Glyphosat ist das meist eingesetzte Spritzmittel der Welt – und dieses Jahr soll seine Zulassung in der EU um weitere zehn Jahre verlängert werden. Das darf nicht geschehen!

Glyhosat sofort verbieten!

Aktuelle Entwürfe der Düngeverordnung (DüV) und des Düngerechts werden den Mindestanforderungen zum Gewässerschutz nicht gerecht

 

Die aktuellen Entwürfe der Düngeverordnung (DüV) und des Düngerechts werden den Mindestanforderungen zum Gewässerschutz aus Umweltsicht leider nicht gerecht. Die Verordnung ist das zentrale Instrument, um den Einsatz von Stickstoff in der Landwirtschaft effizient und ressourcenschonend zu gestalten. Seit 2013 droht bereits ein Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland seitens der EU, da die Bundesregierung die Umsetzung der EU-Nitratrichtlinie nicht erfüllt.

An mehr als 50 Prozent der Messstellen weist das Grundwasser alarmierend hohe Nitratwerte auf. Hauptquelle für Nitrat im Grundwasser sind die intensive Agrarwirtschaft, insbesondere die Fleischwirtschaft. Mit dem Entwurf in der jetzigen Fassung verfehlt die Bundesregierung jedoch weiterhin das Ziel, beim Schutz der Gewässer vor Nitrateinträgen aus der Landwirtschaft, wieder EU-Standards zu erreichen.

Die Bundesregierung hatte am 18.12.2014 einen Entwurf für die Novellierung der Düngeverordnung (DüV) vorgelegt. Infolge des aus Umweltsicht unambitionierten Entwurfs, forderte der BUND massive Nachbesserungen bei der Novelle der Düngeverordnung, da andernfalls die Ziele zum Schutz unserer Gewässer und der Meere absehbar verfehlt werden. Bereits im Oktober 2014 legte der BUND gemeinsam mit anderen Umweltverbänden und dem Dachverband DNR (Deutscher Naturschutzring) ein Eckpunktepapier vor. Dieses enthält zehn zentrale Umweltanforderungen wie z.B. eine vollständige Hoftorbilanz, Sanktionen bei Überdüngung und die Einrichtung einer Dünge-Transportdatenbank in Verbindung mit einer Dünger-Verbringungsverordnung.

Auch die neusten Entwürfe für das Düngegesetz und die Düngeverordnung vom 22.7.2015 werden den Mindestanforderungen zum Gewässerschutz aus Umweltsicht nicht gerecht, auch wenn punktuell dem Wasserschutz dienende Ansätze zu begrüßen sind. Besonders kritikwürdig ist aus Sicht des BUND die weiterhin fehlende Hoftorbilanz.

Quelle: BUND

Zahl der Radfahrunfälle gestiegen

ADFC fordert sichere Radwege, elektronische Warnsysteme, weniger Tempo

„Vision Zero“ – keine Toten im Straßenverkehr – bleibt ein fernes Ziel. Im Jahr 2014 passierten 78.653 Fahrradunfälle auf deutschen Straßen, dabei starben 405 Menschen. Das geht aus den heute veröffentlichten Zahlen des Statistischen Bundesamtes hervor. Häufigste Ursache bei Kollisionen sind in jedem Jahr fahrlässig abbiegende Autos und LKW. Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club fordert neben sicheren Radwegen auch elektronische Warnsysteme, die vor Radfahrern oder Fußgängern im Toten Winkel warnen, mehr Kontrollen an Kreuzungen und mehr Tempo-30-Zonen.     

 

ADFC-Bundesvorstand Ulrich Syberg sagt: „‘Wir wollen Fahrradstadt werden‘ – dieser Satz hat derzeit Hochkonjunktur. Gut, wenn es Entwicklungspläne und politische Bekenntnisse zur Radverkehrsförderung gibt. Aber Verkehrssicherheit darf nicht bis morgen warten – wir brauchen jetzt Maßnahmen, um die bedrückende Anzahl von Toten und Verletzten zu minimieren.“ 

 

Die Zahl der verunglückten Fahrradfahrer insgesamt nahm im Jahr 2014 gegenüber dem Vorjahr um fast zehn Prozent zu. Die starke Schwankung ist vor allem auf die Witterungsbedingungen zurückzuführen. Insbesondere die relativ milden Wintermonate und ein sehr warmer, trockener Frühling sorgten für mehr Radfahrer und damit zu mehr Getöteten und Verletzten. Bei gutem Wetter wird mehr und schneller Auto gefahren. Zudem sind mehr ungeschützte Verkehrsteilnehmer wie Fußgänger und Radfahrer unterwegs. Dadurch sind die Folgen der Unfälle schwerer.

 

Die häufigsten Ursachen von Fahrradunfällen waren in den vergangenen Jahren fehlerhaft abbiegende Kraftfahrzeuge und Missachtung der Vorfahrt der Radfahrer. Der ADFC appelliert an Verkehrsplaner, Radwege und -spuren so zu planen, dass die Radfahrer geschützt sind und im Blickfeld des Kraftverkehrs bleiben. Gleichzeitig müssen elektronische Assistenzsysteme schnell weiterentwickelt werden, so dass sie nicht nur vor Kollisionen mit Blumenkübeln, sondern auch vor gefährlichen Situationen mit anderen Verkehrsteilnehmern warnen. Hier ist der Gesetzgeber gefordert, Automobil-Herstellern klare Vorgaben zu machen.

 

Aber auch Radfahrer verschulden viele Unfälle selbst. So ist die falsche Fahrbahnbenutzung – das Fahren auf Gehwegen oder das „Geisterradeln“ auf Radwegen gegen die vorgeschriebene Fahrtrichtung – das häufigste Fehlverhalten. Hier appelliert der ADFC mit Nachdruck an alle Radfahrer, die Regeln zu beachten. Syberg: „Auch Radfahrer können und müssen dazu beitragen, die Sicherheit und das Verkehrsklima zu verbessern.“

 

Erstmals in der Unfallstatistik erfasst wurden Elektro-Fahrräder. Der Anteil der Unfälle mit den sogenannten Pedelecs entspricht etwa ihrer Verbreitung – es gab 2014 etwa 1,6 Millionen Pedelecs bei 71 Millionen Fahrrädern insgesamt. Bei den Todesfällen ist der Anteil der Pedelec-Fahrer allerdings mit 10 Prozent deutlich erhöht. Das erklärt sich durch das meist höhere Lebensalter und die damit einhergehende größere Verletzlichkeit der Pedelec-Fahrer.

 

Im langfristigen Trend geht die Zahl der getöteten Radfahrer zwar zurück, dennoch sind die Zahlen weiterhin beunruhigend. Denn die Zahl der verletzten Fahrradfahrer verringerte sich im langfristigen Mittel nicht.

22.05.2015

Wicker. Beim Thema Feldwege sieht der Wickerer Ortsbeirat rot: Die Vertreter der Parteien besichtigten den Weg, der von der Straße Am weißen Stein in Richtung Massenheim abknickt. Dort sahen die Ortsbeiratsmitglieder, dass die gesamte Oberfläche mit einem unbekannten roten Material aufgefüllt wurde, um den Weg zu verstärken. Die rotbraune Erde erinnert ein wenig an den Belag eines Tennisplatzes. Die CDU, die den Ortstermin beantragte, steht der Verwendung des Materials kritisch gegenüber.

 „Schlammige Masse“

Bei Regen verwandele sich die Oberfläche in eine „schlammige Masse“, berichtete Ortsvorsteher Christopher Willmy (CDU) dem Kreisblatt. Außerdem seien die Wege durch die Auffüllung so stark erhöht worden, dass ein Teil des Materials bei der Durchfahrt von landwirtschaftlichen Fahrzeuge seitlich in die Felder gedrängt werde. Da die Zusammensetzung des roten Stoffes unklar ist, erweckte dies unter anderem beim Ortslandwirt Günter Allendorf Bedenken. Christopher Willmy wies darauf hin, dass vier Wege in der Wickerer Gemarkung auf diese Weise aufgefüllt wurden.

Kostenloses Füllmaterial

Bürgermeister Michael Antenbrink (SPD) erklärte, die Verfüllung der Wege sei von einem landwirtschaftlichen Unternehmen kostenlos und mit Genehmigung durchgeführt worden. Die Untere Naturschutzbehörde habe keine Einwände gegen das Material gehabt. Ortsvorsteher Willmy wurde zugesichert, er könne sich die Laborergebnisse zur Prüfung des Stoffes in den nächsten Tagen anschauen. Die jüngste Begehung war nicht das erste Mal, dass sich Kommunalpolitiker mit der Befestigung von Feldwegen befassten: Die Freien Bürger hatten eine Anfrage zum Zustand eines Weges in der Flörsheimer Gemarkung an den Magistrat gestellt. Die Fraktion beklagte, dass der Weg mit Bauschutt aufgefüllt worden sei. An der Oberfläche wurden Scherben, Plastik und Metallteile gefunden. Für die Arbeiten an dem Weg war dasselbe Unternehmen zuständig wie in Wicker.

Quelle: Höchster Kreisblatt

 

Wirtschaftsweges in der Wickerbachaue

Für die dfb ist es „ein Skandal“

 

07.05.2015 Im vergangenen Jahr hatte die dfb-Fraktion den Magistrat zum Ausbau eines befragt. Dafür soll normaler Bauschutt benutzt worden sein.

Dieses teilweise nicht verrottbare Material wurde für den Wegebau verwendet, (siehe unser Bild im Anhang). Zu unrecht, wie die Freien Bürger meinen.

 

Flörsheim. 

Die Freien Bürger (dfb) sind entsetzt über den Zustand des Feldweges im Naturschutzgebiet „Wickerbachaue“. Bereits im Dezember sei die Fraktion von Spaziergängern auf eine Verunreinigung mit Bauschutt hingewiesen worden, teilt der stellvertretende dfb-Fraktionsvorsitzende Harald Vogel mit. Der Weg sei mit Material aufgefüllt worden, das unter anderem Glasscherben, alte Steckdosen und Teile von Waschbecken enthalte. Dies habe nichts auf einem Weg in einem Naturschutzgebiet verloren, der von Spaziergängern genutzt werde, erklärt der Flörsheimer. Die Antworten des Magistrats auf eine entsprechende dfb-Anfrage bezeichnet Vogel als „haarsträubend“. Die Freien Bürger wollten wissen, warum das gefundene Material nicht auf der Deponie in Wicker entsorgt wurde. Aus Sicht des Magistrates gab es dafür aber anscheinend überhaupt keinen Anlass: Es handele sich um Recyclingmaterial, das nach einer Untersuchung als geeignet für den Wirtschaftswegebau angesehen worden sei, berichtet das städtische Gremium. Die Untere Naturschutzbehörde habe keine Einwände gehabt.

Oberfläche verstärkt

Die Verstärkung des Wirtschaftsweges „Der Koscherberg“ sei auf Bitten des Ortslandwirtes und mit Zustimmung der Stadtverwaltung ausgeführt worden. Nach Angaben der örtlichen Landwirtschaft solle der Weg künftig für die Abfuhr von Zuckerrüben genutzt werden. Dazu sei es notwendig gewesen, die Oberfläche entsprechend zu verstärken. Die Freien Bürger interessierten sich für das zuständige Unternehmen. Laut Magistrat hat die Wickerer Firma Bäuscher den Weg mit „geeignetem und geprüftem Recyclingmaterial“ verstärkt, ohne dass der Stadt Flörsheim hierdurch Kosten entstanden seien. Das Unternehmen verfüge über das erforderliche Gerät und die notwendige Sachkunde.

Wer ist zuständig?

Auf die Frage, wer für das Naturschutzgebiet „Wickerbachaue“ zuständig sei, erwiderte der Magistrat, dass die jeweiligen Grundstückseigentümer für die Grundstücke innerhalb des Gebietes verantwortlich seien. Die dfb-Fraktion wollte schließlich wissen, warum die Stadt nichts gegen die Verunreinigungen unternommen habe. In der Antwort heißt es, dass der Weg – bedingt durch die schlechte Jahreszeit – im vergangenen Jahr nicht mehr fertiggestellt werden konnte. Der Weg solle aber in den nächsten Tagen wieder zur Verfügung stehen. „Bis dahin werden auch etwaige Verunreinigungen entfernt sein“, teilte der Magistrat mit.

Reif für die Deponie?

Die vorliegenden Antworten seien „empörend und ein Skandal“, klagt Harald Vogel. Wie könne die Untere Naturschutzbehörde keine Einwände haben gegen die Verwendung von Glasscherben, scharfkantigem Material, Metallteilen, Elektrokabeln oder Filzmatten, fragt der Stadtverordnete. Die aufgezählten Beispiele seien seiner Meinung nach kein Recyclingmaterial, sondern Bauschutt und gehörten auf die Mülldeponie, moniert Vogel. Jeder Bürger, der seinen Bauschutt in der freien Natur entsorgt, werde bestraft. „Bauschutt und geschreddertes Material darf nicht in einem Naturschutzgebiet für ausgefahrene Feldwege Verwendung finden“, fordern die Freien Bürger abschließend.

Quelle:Höchster Kreisblatt

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