Presseberichte 2015

Flörsheimer Brauchtümer erhalten

Die Freien Bürger (dfb) zeigen sich verärgert über die Pläne, dass immer mehr Flörsheimer Brauchtum in den Mülleimer wandert.

Zum  Flörsheimer Brauchtum und zum kulturellen Leben gehört der Verlobte Tag, Sankt Martin, die Fastnacht, das Weinfest in Wicker, die Weilbacher Kerb, das Brunnenfest in Bad Weilbach, die Flörsheimer Kerb, das Sommerfest und  der Weihnachtsmarkt.

Zuerst kam die Flörsheimer Nachkerb, die seit Jahrzehnten zu Flörsheim gehört,  jetzt ist es der Nikolaus, der Gabenbringer. Und es wird nicht allzu lange dauern, bis der Osterhase oder gar das Christkind abgeschafft werden, wir hatten schon einmal wo vieles abgeschafft und verboten wurde.  

Auch der Weinprobierstand „ Tor zum Rheingau“ und der Flörsheimer Keller dürfen fast nicht mehr benutzt werden,  weil sich Bürger über den zu lauten Zustand beschwert haben. Auch der Traditionelle Fastnachtsempfang vor dem Rathaus wurde schon einmal in Frage gestellt.

Was will die Flörsheimer Koalition SPD/GALF noch beschneiden?

 „Nikolaus ist ein guter Mann, dem man nicht genug danken kann“, so heißt es in einem alten Lied. Der Nikolaus wird seit Jahrhunderten weltweit als Wohltäter der Kinder verehrt. Der Heilige Nikolaus von Myra wird in der orthodoxen Kirche sogar „Nikolaus der Wundertäter“ genannt. Wer kennt ihn nicht, den Schutzpatron der Seefahrer, Händler und Kinder. Wir haben ihn früher als Wohltäter kennen- und lieben gelernt. Kaum ein Kind, das in der Vorweihnachtszeit nicht auf ihn und seinen kleinen Garben mit großem Sehnen wartet.

Leider wird man den Eindruck nicht los, dass es die Ideologen der (SPD/Galf) sind, die immer wieder vorgeschickt werden, wenn es darum geht, Traditionen infrage zu stellen. Es sind die „Mainstreamer“, die liebgewordene Traditionen nicht auf einmal, sondern Stück für Stück entsorgen. Sie filetieren geradezu das heimische Brauchtum. Wegen Geld kann es doch nicht sein, oder? Die Koalition hat doch erst sie Grundsteuer A und B erhöht und wird sie auch weiterhin kontinuierlich erhöhen!

Das kulturelle Leben mit all seinen Traditionen und Bräuche gehören zu Flörsheim und müssen erhalten bleiben, so Vogel abschließend. 

Glyphosat tötet!

Die Weltgesundheitsorganisation hat Glyphosat im März als "wahrscheinlich krebserzeugend beim Menschen" eingestuft. Glyphosat ist das meist eingesetzte Spritzmittel der Welt – und dieses Jahr soll seine Zulassung in der EU um weitere zehn Jahre verlängert werden. Das darf nicht geschehen!

Glyhosat sofort verbieten!

Aktuelle Entwürfe der Düngeverordnung (DüV) und des Düngerechts werden den Mindestanforderungen zum Gewässerschutz nicht gerecht

 

Die aktuellen Entwürfe der Düngeverordnung (DüV) und des Düngerechts werden den Mindestanforderungen zum Gewässerschutz aus Umweltsicht leider nicht gerecht. Die Verordnung ist das zentrale Instrument, um den Einsatz von Stickstoff in der Landwirtschaft effizient und ressourcenschonend zu gestalten. Seit 2013 droht bereits ein Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland seitens der EU, da die Bundesregierung die Umsetzung der EU-Nitratrichtlinie nicht erfüllt.

An mehr als 50 Prozent der Messstellen weist das Grundwasser alarmierend hohe Nitratwerte auf. Hauptquelle für Nitrat im Grundwasser sind die intensive Agrarwirtschaft, insbesondere die Fleischwirtschaft. Mit dem Entwurf in der jetzigen Fassung verfehlt die Bundesregierung jedoch weiterhin das Ziel, beim Schutz der Gewässer vor Nitrateinträgen aus der Landwirtschaft, wieder EU-Standards zu erreichen.

Die Bundesregierung hatte am 18.12.2014 einen Entwurf für die Novellierung der Düngeverordnung (DüV) vorgelegt. Infolge des aus Umweltsicht unambitionierten Entwurfs, forderte der BUND massive Nachbesserungen bei der Novelle der Düngeverordnung, da andernfalls die Ziele zum Schutz unserer Gewässer und der Meere absehbar verfehlt werden. Bereits im Oktober 2014 legte der BUND gemeinsam mit anderen Umweltverbänden und dem Dachverband DNR (Deutscher Naturschutzring) ein Eckpunktepapier vor. Dieses enthält zehn zentrale Umweltanforderungen wie z.B. eine vollständige Hoftorbilanz, Sanktionen bei Überdüngung und die Einrichtung einer Dünge-Transportdatenbank in Verbindung mit einer Dünger-Verbringungsverordnung.

Auch die neusten Entwürfe für das Düngegesetz und die Düngeverordnung vom 22.7.2015 werden den Mindestanforderungen zum Gewässerschutz aus Umweltsicht nicht gerecht, auch wenn punktuell dem Wasserschutz dienende Ansätze zu begrüßen sind. Besonders kritikwürdig ist aus Sicht des BUND die weiterhin fehlende Hoftorbilanz.

Quelle: BUND

22.05.2015

Wicker. Beim Thema Feldwege sieht der Wickerer Ortsbeirat rot: Die Vertreter der Parteien besichtigten den Weg, der von der Straße Am weißen Stein in Richtung Massenheim abknickt. Dort sahen die Ortsbeiratsmitglieder, dass die gesamte Oberfläche mit einem unbekannten roten Material aufgefüllt wurde, um den Weg zu verstärken. Die rotbraune Erde erinnert ein wenig an den Belag eines Tennisplatzes. Die CDU, die den Ortstermin beantragte, steht der Verwendung des Materials kritisch gegenüber.

 „Schlammige Masse“

Bei Regen verwandele sich die Oberfläche in eine „schlammige Masse“, berichtete Ortsvorsteher Christopher Willmy (CDU) dem Kreisblatt. Außerdem seien die Wege durch die Auffüllung so stark erhöht worden, dass ein Teil des Materials bei der Durchfahrt von landwirtschaftlichen Fahrzeuge seitlich in die Felder gedrängt werde. Da die Zusammensetzung des roten Stoffes unklar ist, erweckte dies unter anderem beim Ortslandwirt Günter Allendorf Bedenken. Christopher Willmy wies darauf hin, dass vier Wege in der Wickerer Gemarkung auf diese Weise aufgefüllt wurden.

Kostenloses Füllmaterial

Bürgermeister Michael Antenbrink (SPD) erklärte, die Verfüllung der Wege sei von einem landwirtschaftlichen Unternehmen kostenlos und mit Genehmigung durchgeführt worden. Die Untere Naturschutzbehörde habe keine Einwände gegen das Material gehabt. Ortsvorsteher Willmy wurde zugesichert, er könne sich die Laborergebnisse zur Prüfung des Stoffes in den nächsten Tagen anschauen. Die jüngste Begehung war nicht das erste Mal, dass sich Kommunalpolitiker mit der Befestigung von Feldwegen befassten: Die Freien Bürger hatten eine Anfrage zum Zustand eines Weges in der Flörsheimer Gemarkung an den Magistrat gestellt. Die Fraktion beklagte, dass der Weg mit Bauschutt aufgefüllt worden sei. An der Oberfläche wurden Scherben, Plastik und Metallteile gefunden. Für die Arbeiten an dem Weg war dasselbe Unternehmen zuständig wie in Wicker.

Quelle: Höchster Kreisblatt

 

Wirtschaftsweges in der Wickerbachaue

Für die dfb ist es „ein Skandal“

 

07.05.2015 Im vergangenen Jahr hatte die dfb-Fraktion den Magistrat zum Ausbau eines befragt. Dafür soll normaler Bauschutt benutzt worden sein.

Dieses teilweise nicht verrottbare Material wurde für den Wegebau verwendet, (siehe unser Bild im Anhang). Zu unrecht, wie die Freien Bürger meinen.

 

Flörsheim. 

Die Freien Bürger (dfb) sind entsetzt über den Zustand des Feldweges im Naturschutzgebiet „Wickerbachaue“. Bereits im Dezember sei die Fraktion von Spaziergängern auf eine Verunreinigung mit Bauschutt hingewiesen worden, teilt der stellvertretende dfb-Fraktionsvorsitzende Harald Vogel mit. Der Weg sei mit Material aufgefüllt worden, das unter anderem Glasscherben, alte Steckdosen und Teile von Waschbecken enthalte. Dies habe nichts auf einem Weg in einem Naturschutzgebiet verloren, der von Spaziergängern genutzt werde, erklärt der Flörsheimer. Die Antworten des Magistrats auf eine entsprechende dfb-Anfrage bezeichnet Vogel als „haarsträubend“. Die Freien Bürger wollten wissen, warum das gefundene Material nicht auf der Deponie in Wicker entsorgt wurde. Aus Sicht des Magistrates gab es dafür aber anscheinend überhaupt keinen Anlass: Es handele sich um Recyclingmaterial, das nach einer Untersuchung als geeignet für den Wirtschaftswegebau angesehen worden sei, berichtet das städtische Gremium. Die Untere Naturschutzbehörde habe keine Einwände gehabt.

Oberfläche verstärkt

Die Verstärkung des Wirtschaftsweges „Der Koscherberg“ sei auf Bitten des Ortslandwirtes und mit Zustimmung der Stadtverwaltung ausgeführt worden. Nach Angaben der örtlichen Landwirtschaft solle der Weg künftig für die Abfuhr von Zuckerrüben genutzt werden. Dazu sei es notwendig gewesen, die Oberfläche entsprechend zu verstärken. Die Freien Bürger interessierten sich für das zuständige Unternehmen. Laut Magistrat hat die Wickerer Firma Bäuscher den Weg mit „geeignetem und geprüftem Recyclingmaterial“ verstärkt, ohne dass der Stadt Flörsheim hierdurch Kosten entstanden seien. Das Unternehmen verfüge über das erforderliche Gerät und die notwendige Sachkunde.

Wer ist zuständig?

Auf die Frage, wer für das Naturschutzgebiet „Wickerbachaue“ zuständig sei, erwiderte der Magistrat, dass die jeweiligen Grundstückseigentümer für die Grundstücke innerhalb des Gebietes verantwortlich seien. Die dfb-Fraktion wollte schließlich wissen, warum die Stadt nichts gegen die Verunreinigungen unternommen habe. In der Antwort heißt es, dass der Weg – bedingt durch die schlechte Jahreszeit – im vergangenen Jahr nicht mehr fertiggestellt werden konnte. Der Weg solle aber in den nächsten Tagen wieder zur Verfügung stehen. „Bis dahin werden auch etwaige Verunreinigungen entfernt sein“, teilte der Magistrat mit.

Reif für die Deponie?

Die vorliegenden Antworten seien „empörend und ein Skandal“, klagt Harald Vogel. Wie könne die Untere Naturschutzbehörde keine Einwände haben gegen die Verwendung von Glasscherben, scharfkantigem Material, Metallteilen, Elektrokabeln oder Filzmatten, fragt der Stadtverordnete. Die aufgezählten Beispiele seien seiner Meinung nach kein Recyclingmaterial, sondern Bauschutt und gehörten auf die Mülldeponie, moniert Vogel. Jeder Bürger, der seinen Bauschutt in der freien Natur entsorgt, werde bestraft. „Bauschutt und geschreddertes Material darf nicht in einem Naturschutzgebiet für ausgefahrene Feldwege Verwendung finden“, fordern die Freien Bürger abschließend.

Quelle:Höchster Kreisblatt

Unsere Anfrage (Recyclingmaterial "Bauschutt" in der Wickerbachaue)

an die untere Naturschutzbehörde wurde jetzt vom Landrat Herrn Michael Cyriax

beantwortet.  

Sehr geehrter Herr Vogel,

 

vielen Dank für Ihre Anfrage an die Untere Naturschutzbehörde. Nach entsprechend ausgiebiger Prüfung dürfen wir Ihnen folgendes mitteilen.

 

Zuerst ist anzumerken, dass der Weg mit dem Namen „Der Koscherberg“ außerhalb des Naturschutzgebietes und somit im sogenannten Außenbereich liegt. Die Vorgaben der Rechtsverordnung über das Natur- und Landschaftsschutzgebiet „Wickerbachaue von Flörsheim und Hochheim“ vom 22. April 1998 können daher nicht angewendet werden. Die Wegeparzelle stößt allerdings am nördlichen Ende auf die Grenze des Schutzgebietes.

 

Der Main-Taunus-Kreis hat keine abfallbehördliche Zuständigkeit. Daher können wir das eingebaute Material abfallrechtlich nicht bewerten. Unsere Beurteilung musste sich deshalb auf naturschutzrechtliche Belange beschränken.

 

Nach Ansicht des Regierungspräsidiums Darmstadt, das wir wegen der aufgekommenen Kritik um eine Information gebeten haben, handelt es sich um schlecht aufbereitetes Recyclingmaterial aus Gebäudeabbruch. Es wäre allerdings unverhältnismäßig, im Nachgang den Ausbau des Materials zu fordern. Das Absammeln von Fremdmaterialien wie Kabelreste (falls noch vorhanden) oder Geotextilien aus Jute hält das Regierungspräsidium Darmstadt aber für durchaus angemessen und geboten. Der Meinung des Regierungspräsidiums schließen wir uns an und haben dies der Stadt Flörsheim – auch in ihrer Funktion als Abfallbehörde – empfohlen. Bei unserer letzten Ortsbesichtigung am 15. Mai 2015 waren solche Textilien offensichtlich noch vorhanden.

 

In ihrer Zuständigkeit als Abfallbehörde kann die Stadt Flörsheim in eigenem Ermessen entscheiden, ob sie den Unterbau akzeptiert oder eben nicht. Das Regierungspräsidium Darmstadt sieht es jedenfalls nicht so, dass es sich um Bauschutt handelt, welcher auf eine Deponie gehört.

 

Als Untere Naturschutzbehörde beurteilen wir nicht die Qualität des eingebauten Recyclingmaterials, sondern entscheiden ausschließlich über die Frage, ob es sich um einen Eingriff in Natur und Landschaft handelt oder nicht. Für uns ist dabei maßgebend, dass der Feldweg in Kürze mit Erde überdeckt wird und sich alsbald wieder der dort typische Bewuchs einstellt. Das Erscheinungsbild soll das gleiche sein, wie vor der Maßnahme. Dann würde auch kein Eingriff in Natur und Landschaft vorliegen, so dass die Stadt als Eigentümer auch keine Naturschutzrechtliche Genehmigung beantragen muss.

 

Die Aussage der Stadt Flörsheim, die „Untere Naturschutzbehörde hatte keine Einwände gegen die Verwendung des Materials“ kann nicht so verstanden werden, dass die Untere Naturschutzbehörde auch die Verwendung von Fremdmaterialien wie Moniereisen, Plastikteile, Steckdosen und Ähnlichem gebilligt hätten. Bei einem Ortstermin Anfang September 2014 mit Landwirten und Mitarbeitern der Stadt Flörsheim waren die von Ihnen genannten Fremdstoffe nicht offensichtlich, sonst hätten wir das sicherlich angemahnt. In der Folgezeit dürften durch die Wegenutzung diese Stoffe sukzessiv an die Oberfläche gelangt worden sein. Bemüht um eine neutrale Aussage eines Sachverständigen hatte die Stadt Flörsheim daraufhin gegen Jahresende ein Gutachten in Auftrag gegeben.

 

In diesem Gutachten werden auch einige der von Ihnen monierten Materialien wie scharfkantige Fliesen- und Keramikteile, Glasscherben, Textilien, Bewehrungseisen erwähnt, jedoch nicht weiter bemängelt.

 

Mit freundlichen Grüßen

Michael Cyriax

Landrat

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