Fluglärm hemmt Leseleistung der Kinder

Eine andauernd hohe Fluglärmbelastung hat negative Effekte auf die Leseleistungen und die Lebensqualität von Grundschülern. Zu diesem Ergebnis kommt der erste Teil der Lärmwirkungsstudie NORAH (Noise Related Annoyance, Cognition and Health), der sich mit Auswirkungen auf Kinder befasst.

Schlechter schlafen

Die NORAH-Studie stellt auch Effekte des Fluglärms auf die schulbezogene und gesundheitliche Lebensqualität fest: Die befragten Mädchen und Jungen fielen durch eine negativere Schul- und Lerneinstellung auf, sowie durch eine schlechtere Beurteilung ihrer Schlafqualität und ihres körperlichen Wohlbefindens.

Mehr Stresshormone

Negative Auswirkungen des Fluglärms wurden bereits durch andere Studien nahegelegt: Professor Eberhard Greiser berichtete im Jahr 2013 in Flörsheim von seinen unabhängigen Forschungen zu Herz- und Kreislauferkrankungen. Der Wissenschaftler erläuterte damals, dass sich das Krankheitsrisiko ab einem Schallwert von 40 Dezibel erhöhe. Nächtlicher Lärm führe zur Ausschüttung von Stresshormonen, die einen erhöhten Blutdruck verursachen können. Greiser hatte ausgewertet, dass eine Lärmbelastung von rund 60 Dezibel das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen bei einem 40-Jährigen um 90 Prozent erhöht. Für den Zeitraum von 2012 bis 2021 erwartet der Professor die alarmierende Diagnose von 6700 Herz- und Kreislauferkrankungen, 4400 Fällen von Diabetes, 5700 Depressionen, 2000 Psychosen, 3700 Demenzerkrankungen sowie 900 Fällen von Krebs. In der Summe ergibt dies insgesamt 23 400 durch Fluglärm verursachte Krankheitsfälle allein im Umkreis des Frankfurter Flughafens. Die Gesamtkosten für das Gesundheitssystem würden sich, nach Schätzungen von Professor Eberhard Greiser, auf rund 1,6 Milliarden Euro belaufen.

Lärm schlägt auf die Psyche

 

Die Dauerbeschallung bei Ostwind (Betriebsrichtung 07 ) über Flörsheim durch die landenden Flugzeuge auf der Nord-West-Landebahn stört genauso wie der Straßenlärm, der in Flörsheim von Tag zu Tag schlimmer wird. 

Betroffene können sich dem in der Regel nicht entziehen - außer, sie ziehen weg (Die Vertreibung aus Flörsheim). Eine solche Situation kann psychisch sehr belastend sein und vor allem in Kombination mit Schlafstörungen, sogar zu Depressionen führen.

Stille

ist nicht nur Abwesenheit von Lärm,

  sondern ein Schweigen, das den Menschen

               Augen und Ohren öffnet

für eine andere Welt

 

Serge Poliakoff

Zur Erinnerung:

 

Auf der Gedenktafel am Mammutbaum (im Neubaugebiet) steht unter anderem geschrieben:

„Dieser Baum wurde am 8.Mai 2008 eingepflanzt, am Tag des 1.Spatenstichs für die neue Landebahn Nordwest des Frankfurter Flughafens. Sein Standplatz liegt in der Einflugschneise der Landebahn Nordwest.

Dieser Riesenmammutbaum symbolisiert den Behauptungswille und die Beharrlichkeit der Flörsheimer Bürgerinnen und Bürger, die sich für ein lebenswertes Flörsheim am Main einsetzen und dem Fluglärm die Stirn bieten“.

 

 

Flörsheim hat eine historische Schuld, die aufgearbeitet werden muss.

 

Wenn wir heute erneut zurückstecken, dann besiegeln wir unser endgültiges Schicksal. Dann haben wir für einen Sack voller Flughafen-Millionen vor 37 Jahren unsere Seele verkauft. Dagegen stehen bis jetzt erst 3 Millionen Euro Prozesskosten auf der Waage, um uns aus dieser historischen Schuld ein- für allemal freizukaufen.

Aktuelle Information von BfU Eddersheim vom 17.02.2016

Weitere Informationen iehe: www.bfu-eddersheim.de

 

Hattersheim/Flörsheim/Hofheim: Flughafenausbau - Verkehrsbedarfsplan II - Gericht hat bewusst Beweismittel ignoriert!


hier: Erweiterungsantrag Drucksache XVII/Ia/382 vom 16.02.2016 "Solidarität mit Flörsheim" bis zum EuGH


Zur Kreistagssitzung am 22.02.2016  16 Uhr:


Die BfU Eddersheim hat heute eine dringende Bitte an alle Fraktionen im Hattersheimer Stadtparlament und an die drei Bürgermeisterkandidaten gerichtet.


In der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses des Hofheimer Kreistages am vergangenen Montag (15.02.2016) kamen erstmals die merkwürdigen Umstände zur Sprache, welche zu der Zurückweisungsserie der Klagen der Städte Mainz, Hochheim, Flörsheim und Hattersheim im vergangenen Oktober/November führten. Viele Abgeordnete zeigten sich überrascht über die neuen Erkenntnisse. Frau Beate Ullrich-Graf (LINKE) und Frau Angelika Munck (FWG) wiesen auf die Recherchen der BfU Eddersheim hin, die zu dem Aktenfund geführt haben.


Aufgrund der neuen Sachlage hat die Kreistagsfraktion DIE LINKE einen erweiterten Antrag gestellt, welcher zur bedingungslosen Klageunterstützung Flörsheims bis notfalls vor den Europäischen Gerichtshof (EuGH) aufruft. Der Verkehrsbedarfsplan-II von 1972 war auch Gegenstand der Hattersheimer Klagebegründung durch RA Dr. Martin Schröder, wurde aber vom Verwaltungsgerichtshof mit keinem Wort gewürdigt, ebenso wenig wie in allen weiteren Verfahren der Städte Mainz/Hochheim/Flörsheim/MTK-Hofheim.


Die BfU hat daher heute die Fraktionen des Kreistages und des Hattersheimer Parlaments gebeten, den Änderungsantrag zu unterstützten. Am kommenden Montag, dem 22.02.2016 findet ab 16 Uhr die nächste (öffentliche) Kreistagssitzung statt, in der auch über die Anträge 376 und 382 "Solidarität mit Flörsheim" debattiert wird.

Der Kreis MTK und die Kommunen Hattersheim, Hochheim ersparen sich durch die Niederlegung der eigenen Flughafenklagen immense eigene Haushaltsmittel, die nun wenigstens teilweise zur Unterstützung der Flörsheimer Prozesse investiert werden müssen. So wie die BfU den gemeinsamen Antrag aller Fraktionen des Kreistags vom 14.12.2015 interpretiert, sollte
   1) gegen die Ablehnung der VGH-Klage des Kreises kein Rechtsmittel eingelegt werden, dies aber nur unter der Prämisse, dass gleichzeitig
   2) Das Verfahren Flörsheim, quasi stellvertretend für 70.000 fluglärmbetroffene Bürger des MTK finanziell vom Kreis unterstützt werden soll.

Als Eddersheimer unterstützen wir die Antragserweiterung, zumal Frau Köster dem Kreisblatt gegenüber erklärt hat, wir (Hattersheim/Eddersheim) würden nun durch das Flörsheimer Klageverfahren quasi "mitvertreten". Unsere letzten Hoffnungen ruhen daher auf einer Fortsetzung der Flörsheimer Klagen bis zur letzten Instanz.

Grundsteuerermäßigung wegen Fluglärm

Antenbrink beschimpft Stadtverordnete als „Clowns“

14.11.2015 Verwaltungschef Michael Antenbrink (SPD) stand alleine da: Die Stadtverordneten fassten einen gemeinsamen Beschluss, dessen Inhalt den Rathauschef in Rage brachte.

Flörsheim. 

Manchmal erzielen Worte genau das Gegenteil von dem, was sie bewirken sollen. Diese Erfahrung musste Bürgermeister Michael Antenbrink (SPD) in der jüngsten Stadtverordnetenversammlung machen, als er versuchte, die Stadtverordneten von einer Entscheidung abzubringen. Die Diskussion drehte sich um die Grundsteuer und den Fluglärm – zwei Themen, die in den vergangenen Jahren für Aufregung sorgten, und die nun von der CDU in einem Antrag verbunden wurden. Dabei offenbarte sich eine ungewöhnliche Einigkeit aller Fraktionen, während der Rathauschef den Antrag ablehnte. Antenbrinks verbaler Ausfall hat die rot-grüne-Koalition mit der CDU/FDP/dfb-Opposition näher zusammenrücken lassen. Doch zurück zum Anfang: Die Christdemokraten hatten beantragt, dass der Magistrat die Bürger über die Möglichkeit eine speziellen Grundsteuersenkung informieren solle. Hauseigentümer, deren Immobilien sich in der Einflugschneise befinden, können nämlich bei der zuständigen Finanzbehörde eine Grundsteuerermäßigung aufgrund der Fluglärmbelastung beantragen. Eigentlich ist dies nichts Neues. Die CDU-Fraktion schlug vor, dass die Stadt den Betroffenen einen ausformulierten Antrag zusendet, um das Schreiben ans Finanzamt zu erleichtern. Die CDU macht sich die Steuersenkung seit der Erhöhung der Grundsteuer durch die SPD-Galf-Koalition zum Thema. Diese findet sogar im Antragstext Erwähnung: Die Stadt solle die Anspruchsberechtigten informieren, um die von SPD und Galf beschlossene Grundsteuererhöhung für einige Bürger abzufedern, heißt es dort sinngemäß.

SPD und Galf sagten ihre Zustimmung zwar zu, äußerten sich jedoch zunächst zurückhaltend: Eigentlich laufe der Antrag ins Leere, erklärte Peter Kluin (Galf). Die Möglichkeit, eine Ermäßigung zu beantragen, sei ein offenes Geheimnis in Flörsheim. Mit der Begründung des Antrags hatte der Grüne ein Problem: Nicht wegen der Steuererhöhung der Koalition, sondern wegen des Lärms mache die Information der Bürger Sinn. Marion Eisenmann-Kohl (SPD) stimmte dem CDU-Antrag ebenfalls vorsichtig zu. Die Wahrheit liege irgendwo in der Mitte, meinte die Fraktionsvorsitzende. SPD und Galf schlugen als gemeinsame Änderung vor, den Flughafenbetreiber Fraport anzuschreiben und prüfen zu lassen, ob die Stadt Entschädigungszahlungen für die entgangenen Grundsteuer von dem Unternehmen einfordern könne. Thomas Probst (dfb) unterstützte den Antrag und erinnerte daran, dass die Freien Bürger bereits im Jahr 2012 auf die Möglichkeit einer Grundsteuerermäßigung hinwiesen.

Bisher 170 Anträge

Das alles schmeckte Michael Antenbrink überhaupt nicht. Der Rathauschef hatte in erster Linie die Auswirkungen auf die Stadtkasse im Sinn: Er könne der Logik des Antrags nicht folgen, wetterte der Bürgermeister. Ein Ausfall bei der Grundsteuer schade den Bürgern, weil die Stadt dann entweder Ausgaben kürzen oder die Grundsteuer weiter erhöhen müsse. Laut Kämmerer Sven Heß gab es seit dem Jahr 2012 insgesamt 170 Anträge auf Grundsteuerermäßigung. Im Jahr 2014 habe der Verlust für die Stadt lediglich 10 000 Euro betragen. Nachdem alle Fraktionen ihre grundsätzliche Zustimmung zum CDU-Vorstoß formuliert hatten, verschärfte Antenbrink seinen Tonfall. Die Stadtverordneten sollten „in sich gehen“ und den Blick auf die Wirklichkeit richten, forderte der Rathauschef lautstark. Er wies darauf hin, dass die Stadt seit 15 Jahren gegen den Flughafenausbau klage. „Gibt es irgendjemanden in diesem Saal, der glaubt, dass Fraport uns den Ausfall an Grundsteuer zahlt?“, fragte Antenbrink und forderte, dass die Stadtverordneten nach außen ein Bild von ernsthafter Politik abgeben sollen. „Machen Sie sich nicht zu Clowns“, tönte Antenbrink.

Gemeinsamer Antrag

Dieser Tonfall schweißte die Stadtverordneten zusammen: Sie sei in sich gegangen und habe keine zwei Sekunden gebraucht, um zu wissen, dass die Stadtverordneten sich richtig verhalten, erklärte die Galf-Fraktionsvorsitzende Renate Mohr. Man müsse Fraport mitteilen, in wie vielen Bereiche der Flughafenausbau hineinwirke. Den Kopf in den Sand zu stecken, sei das schlimmste Zeichen, das man abgeben könne.

Als Thomas Probst dann vorschlug, den CDU-Antrag als gemeinsamen Antrag aller Fraktionen auf den Weg zu schicken, schlossen sich alle Stadtverordneten an. „Die Clowns möchten abstimmen“, verkündete der CDU-Fraktionvorsitzende Marcus Reif. Das folgende Urteil fiel eindeutig aus: Alle Fraktion sowie der fraktionslose FDP-Mann Thorsten Press stimmten für den Antrag und beauftragten den Magistrat, die Bürger bei der Beantragung der Grundsteuerermäßigung zu unterstützen.

Quell: HK

ALLES NUR HEIßE LUFT!!!!

ES WIRD SICH NICHTS ÄNDERN

FLUGLÄRMKOMMISSION ERWEITERT          

                                       

 Die Frankfurter Fluglärmkommission hat  acht weitere Städte und Gemeinden in  

 Hessen als Mitglieder aufgenommen.                                 

 Künftig sind in dem Beratergremium auch  Erzhausen, Gernsheim, Ginsheim-Gustavs-  burg, Groß-Zimmern, Maintal, Riedstadt,  Pfungstadt und Roßdorf vertreten. Alle  liegen im Lärmschutzbereich des Flughafens oder im Fluglärm-Indexgebiet.                                   

 "Wir stärken damit die Interessen der von Fluglärm betroffenen Anwohner ",  

 sagte Verkehrsminister Al-Wazir (Grüne) am Montag. Die Kommission muss bei allen Fragen zum Fluglärm gehört werden, entscheiden darf sie aber nichts.

Quelle HR

 

Die Industrie- und Handelskammer Frankfurt (IHK) spricht sich gegen jede Ausweitung des Nachtflugverbots am Flughafen aus. „Der Flughafen ist eine der sensibelsten Stellschrauben für eine erfolgreich arbeitende Wirtschaft in Hessen. Das Nachtflugverbot darf nicht ausgeweitet werden“, sagte IHK-Präsident Mathias Müller. „Jede Diskussion über eine eventuell erschwerte Erreichbarkeit von Frankfurt wäre Gift für die tragende Rolle unserer Region im internationalen Wirtschaftskreislauf.“

Quelle: Auszug aus HK

GRÜNE NEIN DANKE, WAS HABEN SIE UNS NICHT ALLES VERSPROCHEN VOR DER LANDTAGSWAHL. WIR WERDEN VIELES ÄNDERN!

BIS DATO HAT SICH NICHTS GEÄNDERT UND ES WIRD SICH AUCH NICHTS ÄNDERN !!!!!!!!!!!!!!!!!!

Fluglärm macht krank

05.10.2015

Ein Schlag ins Gesicht.

„Der Bau des Terminals 3 ist ein Schlag ins Gesicht aller fluglärmgeplagten Bürger“.

Nach jahrelangem Streit wird nun doch gebaut: Auf dem Flughafengelände in Frankfurt haben die Arbeiten für den dritten Terminal begonnen. Für die Landesregierung ein unverzichtbarer Schritt zur Sicherung des Wohlstands der Region. Für uns Anwohner ein bitterer Tag.

Ministerpräsident Bouffier (CDU) sieht die große Mehrheit der Hessen hinter dem Projekt stehen.

Unsere Politik ist verantwortlich gegenüber Kindern, Enkeln und künftigen Generationen. Für ihr und unser Überleben ist die Bewahrung der ökologischen Grundlagen alles Lebens – Luft, Wasser, Boden, Pflanzen- und Tierwelt – Voraussetzung. Wir die dfb’ler sehen das derzeitige ökonomische System der Menschen in den Industrieländern zerstört diese Voraussetzungen mit der Folge der Selbstvernichtung. Terminal 3 wird die Kapazitäten am Frankfurter Flughafen in einem Umfang erhöhen, der dem Bau eines neuen Flughafens entspricht. Für Umwelt und Klima ist das desaströs.

Ob es ein sicherer Wohlstand wird, wird sich später herausstellen.
Nur die Anwohner werden den Lärm zu spüren bekommen, wir Flörsheimer Bürger können ein Lied davon singen, morgens um 5:00 Uhr geht der Horror los und hört um 23:00 Uhr auf.

Terminal 3 in Zahlen

Größe

90 000 Quadratmeter Grundfläche
306 000 Quadratmeter Nutzfläche

Platz für Flugzeuge

24 „Parkplätze“ für Flugzeuge am Gebäude

Schalter

80 Schalter plus 38 Automaten

Sicherheitskontrolle

29 Sicherheitskontrollstellen

Gepäckausgabe

10 Bänder für die Gepäckausgabe

Flörsheim, den 13.02.2015

 

Projekt „MTK Zwanzig 30“ sponsored by Fraport

 

Fluglärm wird als Kopfsache abgetan

 

Am vergangenen Montag fand im Plenarsaal des Main-Taunus-Kreises die Auftaktveranstaltung für die Entwicklung einer Zukunftsvision des Kreises für 2030 statt. Das Konzept sollt laut MTKLandrat Michael Cyriax Antworten auf die Frage geben, wie die besonders unter Fluglärm leidenden Städte der Mainschiene zum Leben und Arbeiten attraktiv bleiben können.

 

Finanziert wird das Projekt zu zwei Dritteln durch die Stiftung „Flughafen Frankfurt/Main für die Region“, die sich indirekt über das Land Hessen aus Dividendenerträgen der Fraport AG finanziert.

 

Begleitet und moderiert wird die Entwicklung des Zukunftskonzepts durch das Büro Albert Speer & Partner, einem der größten Profiteure des Flughafenausbaus insbesondere in Frankfurt, aber auch deutschlandweit.

 

Wer derart flughafenfreundliche Partner für sein Projekt aussucht, darf sich nicht wundern, wenn Prof. Albert Speer gestern Abend Fluglärm größtenteils zu einem psychologischen Problem erklärt, das mit dem Einbau von Schallschutzfenstern und der Entwicklung leiserer Flugzeuge zu beherrschen sei.

 

„Diese Aussage erinnert fatal an die Entgleisung von Fraportchef Dr. Stefan Schulte, der Fluglärm als Kopfsache bezeichnet hat, an die man sich gewöhnen kann“, so Gabriele Franz, Sprecherin des BBI Bündnis der Bürgerinitiativen. „Die unter dem Flughafenausbau leidenden Menschen im Main-Taunus-Kreis haben von diesem Zukunftskonzept wohl nicht viel zu erwarten. Hier wurden vom Landrat gleich zwei Böcke zu Gärtnern gemacht.“

Quelle BBI

 

Flörsheim, den 21.01.2015

 

Lärmpausenmodelle

 

Nächster Akt im grünen Schmierentheater.

 

Im Vorfeld der nächsten Sitzung der Fluglärmkommission sickern erste Ergebnisse der Prüfung der Lärmpausenmodelle durch. Es zeigt sich, dass man die Modelle kombinieren und Rechenkunststücke vollführen muss, um überhaupt eine nennenswerte Entlastungen zu finden. Es bleibt dabei: Lärm wird gebündelt und verschoben. Kein Flughafenanrainer kann damit „glücklich“ werden. Das Bündnis der Bürgerinitiativen appelliert an die Fluglärmkommission, die untauglichen Lärm-pausenmodelle solidarisch abzulehnen und eine Ausdehnung des nächtlichen Flugverbots auf die Nachtrandstunden zu verlangen.

Quelle BBI

 

Flörsheim, den 27.01.2015

ENTSCHEIDUNG ÜBER LÄRMPAUSEN-MODELLE  

                                      

Vor der entscheidenden Sitzung der Fluglärmkommission am Mittwoch haben Bürgerinitiativen an das Gremium appelliert, die Lärmpausen-Modelle der Landesregierung abzulehnen.        

Von den fünf Vorschlägen bringe nur einer bei Betriebsrichtung West eine geringfügige Entlastung. Dies gehe jedoch einher mit Verschiebungen und Neubelastungen, kritisierte das Initiativen- Bündnis BBI am Dienstag.              

Die Fluglärmkommission (FLK) will am Mittwoch in Raunheim über die Modelle entscheiden. In der FLK gibt es zu allen Varianten verschiedene Vorbehalte.

Quelle HR

 

 

VGH Kassel ordnet Nachtflugverbot von 23 - 05 Uhr an.
Eine gute Nachricht: entgegen dem Willen der Hessischen Landesregierung darf bis zur endgültigen Entscheidung des BVG in Leipzig in der so genannten Mediationsnacht geflogen werden. Wir freuen uns, dass dieses Etappenziel erreicht worden ist.


Die gesetzliche Nacht dauert von 22 - 06 Uhr.

 

AKTION – Flörsheimer Bürger gegen den Fluglärm
Unsere Stadt wird durch Fluglärm zerstört, die Schreckensbilanz unserer Politik
Der Lärm nimmt zu. Wir laufen in eine „Lärm-Falle“, die unbemerkt unser höchstes Gut, die Gesundheit ruinieren.

Wir wollen Schutz vor Lärm

Protestnote an die Stadt Flörsheim

                                       mailto:rathaus@floersheim-main.de


Auf die Flörsheimer Bevölkerung zukommende Lärmbelastung durch vermehrten Flugbetrieb wurde kleingerechnet und verschleiert; Flugzeuge wurden in weniger laute Klassen eingruppiert, laute Flugzeuge nicht eingestellt und unzutreffend hohe Flughöhen angenommen: Seit dem 21.Oktober 2011 haben wir den Beweis, „alles Lügen“, es ist schlimmer als befürchtet es ist apokalyptisch. Die Öffentlichkeit wurde über das Ausmaß des Fluglärms absichtlich getäuscht. Die deutsche Flugsicherung zeigt sich strukturell und personell nicht in der Lage, das hohe Verkehrsaufkommen möglichst lärmarm zu führen.
Für Beschwerden über Fluglärm gibt es zusätzlich das Fluglärmtelefon der Fraport AG. Unter der kostenfreien Nummer 0800 / 2345679 können Sie Ihre Beschwerde direkt loswerden. Dies ist auch schriftlich möglich: Fraport AG, Servicestelle Nachbarschaftsanfragen, RAV/AU/NA, 60547 Frankfurt am Main.

 

 

dfb - Flörsheim e.V.

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