Die Freien Bürger Flörsheim dfb- floersheim.de
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Pressemitteilung 2013

Ampel-Grün in Wicker zu kurz

Höchster Kreisblatt 29.11.2013


FLÖRSHEIM - (agr). Die freien Bürger (dfb) bitten den Magistrat zu prüfen, ob die Schaltphase der Ampel über die Kirschgartenstraße in Höhe der Quellenstraße an der Goldbornschule in Wicker verlängert werden kann. In nur neun Sekunden müsse man die Straße überquert haben, hat die Fraktion laut einer Mitteilung nachgemessen. Daher hätten sie Verständnis für die Beschwerden mehrere Bürger, dass die Grün-Phase gerade für Gehbehinderte oder Kinder zu kurz sei.

Gleichzeitig freut sich die dfb, dass im Höllweg und der Bürgermeister-Lauck-Straße auf ihre Initiative hin künftig Tempo 30 eingerichtet wird. Gerade im Höllweg, der seit Eröffnung der neuen Unterführung zu einer viel befahrenen Straße geworden sei, diene die Temporeduzierung dem Schutz der Fußgänger. Geprüft werde zurzeit noch, ob in Höhe der Hausnummern 19 und 21 ein Zebrastreifen installiert werden kann, schreibt die Partei in einer Mitteilung. Grundsätzlich sei es wünschenswert, innerorts an unübersichtlichen Straßen, stark befahrenen Straßen, vor Schulen, Kindertagesstätten und Spielplätzen Tempo 30 einzurichten. Daher blieben sie bei ihrer Forderung von Tempo 30 in Höhe der Goldbornschule in Wicker.

 

Für Parkplätze in Bad Weilbach

13.11.2013 - FLÖRSHEIM MS

(red). Die Freien Bürger (dfb) unterstützten den aktuellen Antrag der FDP, für ausreichend Parkplätze in Bad Weilbach zu sorgen. „Seit der Einführung und strikten Kontrolle des absoluten Halteverbots in der Alleestraße ist die dortige Parksituation sehr angespannt“, so auch die dfb-Fraktion in einer Presseerklärung. Anwohner, Freunde und Bekannte oder Lieferanten fänden keine ausreichenden Abstellmöglichkeiten in der Nähe ihres Ziels. Bad Weilbach mit der heilenden Schwefelquelle, der über 100-jährigen Platanenallee und einem Wildpark sei ein besonderes Kleinod. „Insbesondere an Wochenenden und an schönen Tagen kommen zusätzlich Besucher des angrenzenden Waldgebietes und der Schwefelquelle hinzu“, so die Beobachtung.

In den vergangenen Jahren sei die Anwohnerzahl durch die Schaffen von neuem Wohnraum deutlich erhöht worden, dadurch wachse der Unmut über fehlende Plätze. Mit dem Parkverbot an der Alleestraße werde den Bürgern eine der letzen Parkmöglichkeiten genommen: „Man kann nicht Wohnraum schaffen und den Menschen vor ihrer Haustür dann das Geld in Form von Bußgeldbescheiden aus der Tasche ziehen.“

 

dfb kämpft um Erhalt der Verwaltungsstellen in Weilbach und Wicker

29.10.2013 - FLÖRSHEIM

(red). Die Freien Bürger (dfb) zeigen sich in einer Pressemitteilung enttäuscht über den Vorschlag von Bürgermeister Michael Antenbrink und der SPD/Galf-Koalition im Stadtparlament, die Verwaltungsstellen in Wicker und Weilbach aus Kostengründen zu schließen. Nach den Erkenntnissen des Bürgermeisters und des Ersten Stadtrates Sven Heß (Galf) sei die Auslastung der Verwaltungsstellen so gering, dass in der nächsten Stadtverordnetensitzung deren Einsparung empfohlen werde. Harald Vogel weist jedoch in der dfb-Erklärung darauf hin, dass der neu gewählte Erste Stadtrat Heß sich im Bürgermeisterwahlkampf noch für den Erhalt der Verwaltungsstellen ausgesprochen habe. „Ich hoffe nicht, dass er sagt: Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern“, so der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Vogel.


SPD und Galf wollten die Schließung der Verwaltungsstellen für Mobilitätseingeschränkte abfedern und eventuell auf telefonische Anfrage ein Hol-Bring-Verwaltungstaxi einsetzen, erläutert Vogel. Bei etwa zehn bis 15 solcher Fahrten in der Woche stelle sich der dfb-Fraktion allerdings die Frage nach der Verhältnismäßigkeit. Stimme hier noch der Leistungsaufwand gegenüber der erhöhten Luftverschmutzung durch den Einsatz eines mobilen Fahrdienstes und der Streichung von Arbeitsplätzen sowie die völlige Aufgabe der Verwaltungsstellen der Stadtteile Wicker und Weilbach, die 1972 vertraglich zugesichert worden seien.


Erinnerung an Verträge


Hier pochen die Freien Bürger auf Vertragstreue. Wenn die 25 000 Euro der Koalition als Kosten für den Service der Verwaltungsstellen zu viel seien, was bedeuteten dann die Verluste von über einer Million Euro, die jedes Jahr die Stadthalle einfahre?

Die Freien Bürger schlagen vor, die Verwaltungsstellen an einem Geschäftstag in der Woche geöffnet zu halten, zum Beispiel Wicker mittwochs und in Weilbach donnerstags – eventuell auch halbtags oder wenn möglich in Weilbach und Wicker mit gleichem Personal?

 

Gefahr droht weiterhin von oben

(Höchster Kreisblatt 01.08.2013)

Kommunalpolitiker aller Parteien üben Kritik am VGH


Die Hoffnung auf ein Überflugverbot für Maschinen der Kategorie „Heavy“ wurde durch die Entscheidung des Hessischen Verwaltungsgerichtshofes (VGH) Anfang der Woche zunichte gemacht. Die Ablehnung des entsprechenden Eilantrages der Stadt beschäftigt alle Flörsheimer Parteien.


Bei der Grünen Alternativen Liste Flörsheim (Galf) löst die Ablehnung des Überflugverbotes Empörung aus. Mit dem Beschluss hätten die Richter den Menschen in Flörsheim schnellen und angemessenen Schutz vor Wirbelschleppen verweigert. Wieder einmal zeige sich, dass die wirtschaftlichen Interessen weit vor den berechtigten Interessen der betroffenen Menschen rangierten, heißt es in einer Erklärung der Galf.


Unverständlich finden die Flörsheimer Grünen die Entscheidung vor allem vor dem Hintergrund, dass das VGH die Gefahr durch Wirbelschleppen bestätigte. Nicht nur sei vom Gericht das Wirbelschleppengutachten in Zweifel gezogen worden, das Grundlage für den Planfeststellungsbeschluss zum Bau der Nordwestlandebahn war. Es sei auch anerkannt worden, dass eine grundsätzliche Gefahr für Leben und Gesundheit bestehe. „Entsetzt sind wir, dass das Gericht daraus jedoch die falsche Schlussfolgerung zieht“, erklärt die Fraktionsvorsitzende Renate Mohr. Das Dachklammerprogramm des Landes sei nicht geeignet, die Probleme angemessen zu lösen. „Zum einen ist das Programm für die Grundstückseigentümer freiwillig, zum anderen gibt es seitens des Landes keine zeitliche Vorgabe zur Dachklammerung“, so Renate Mohr. Bei Ostwind seien die Menschen weiterhin der Gefahr eines Wirbelschleppenschadens schutzlos ausgesetzt. Dass das Gericht trotz der Zweifel am Wirbelschleppengutachten eine Betriebsbeschränkung scheue, lasse die Galf am Rechtsstaat zweifeln.


Die Erklärung des höchsten hessischen Verwaltungsgerichtes zur Entscheidung über die Eilanträge im Wortlaut:


Die von der Stadt Flörsheim aufgeworfenen Fragen müssten im Hauptsacheverfahren um die Planfeststellung angemessen beantwortet werden, fordert Renate Mohr. Die Richter des VGH hatten einige Kritikpunkte an der Planergänzung auf das Hauptverfahren verwiesen. Die Frage nach der Größe des von Wirbelschleppen betroffenen Gebietes sowie die Stichtagsregelung seien einer rechtlichen Klärung im Hauptverfahren vorzubehalten, urteilte das Gericht. Bürgermeister Michael Antenbrink (SPD) folgert daraus, dass es für die Flörsheimer Musterkläger einen Verhandlungstermin im Kampf gegen die Planfeststellung geben könnte. „Etwas anderes kann ich mir nicht vorstellen“, so der Verwaltungschef.

 
„Realität wird ignoriert“


„Kleine Lichtblicke für das Hauptverfahren“ sieht auch Gerd Mehler, Vorsitzender der Flörsheimer SPD. Da es bis zu einer Entscheidung in der gerichtlichen Auseinandersetzung um die Planfeststellung noch lange dauere, sei dies aber nur ein schwacher Trost. „Ein bisschen mehr wäre schön gewesen“, kommentiert Mehler die Entscheidung des VGH. Das Vertrauen in die Justiz sei durch das Urteil ein Stück weit erschüttert. Der SPD-Fraktionsvorsitzende Wolfgang Pokowietz findet den Beschluss der Richter „bedauerlich“. Er habe Angst, dass im Zeitraum bis zur Umsetzung der Dachklammerungen etwas passiert, erläutert Pokowietz. Ein Überflugverbot für „Heavys“ bis zur Klammerung wäre, seiner Meinung nach, sachgerecht gewesen.
Die offizielle Mitteilung des hessischen Wirtschaftsministeriums lautet gestern wie folgt:
Die Abweisung des Eilantrages durch das Verwaltungsgericht ignoriere die Realität, erklärt Marcus Reif, Partei- und Fraktionsvorsitzender der Flörsheimer CDU. „Wer sonst sollte ursächlich sein für die diversen Beschädigungen an Flörsheimer Dächern, wenn nicht die im Landeanflug befindlichen Flugzeuge“, fragt Reif. Der Christdemokrat bezeichnet den Eilantrag der Stadt als angemessen, da dieser der akuten Gefährdung der Bürgerinnen und Bürger Rechnung trage. Die Entscheidung des VGH wirke auf die Betroffenen nicht nur ignorant, sondern gehe auch an der Wirklichkeit vorbei. „Die Nordwestlandebahn hätte nie gebaut werden dürfen“, betont der CDU-Vorsitzende, der Planung und Realisierung des Projektes als „grandiose Fehlleistung“ kritisiert.
Der Hessische Verwaltungsgerichtshof bewertet Dachklammerungen als geeignetes Mittel zum Schutz vor Wirbelschleppen.


Auch die Freien Bürger (dfb) äußern ihr Unverständnis angesichts des Gerichtsentscheids: „Der Verwaltungsgerichtshof habe sich gegen die Flörsheimer Bürger entschieden“, so Harald Vogel, stellvertretender dfb-Fraktionsvorsitzender. Die Häufung der Wirbelschleppen-Unfälle, beziehungsweise Schäden, in Flörsheim sei ein deutlicher Beleg dafür, dass die Abwägung und Beurteilung im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens falsch war. „Es ist ein glücklicher Umstand, dass noch kein Mensch von herunterfallenden Dachziegeln getroffen wurde. Fraport darf nicht solange warten, bis dies passiert“, erklärt Vogel.


FDP-Mann ist enttäuscht


Die Flörsheimer FDP habe den Eilantrag der Stadt unterstützt und sei deshalb vom Urteil des VGH enttäuscht, erklärt der liberale Stadtverordnete Thorsten Press. „Ich hätte erwartet, dass die Überflüge verboten werden, bis alle Dächer geklammert sind“, so Press. „Das wäre das Mindeste.“ Nachdem die Richter die Wirbelschleppen als Gefahr bestätigt hätten, gebiete es der gesunde Menschenverstand, dass Schutzmaßnahmen eingeleitet werden, meint der FDP-Mann. Die Dächer seien ja schließlich durch den Urteilsspruch nicht automatisch geklammert.

Wildblumenwiese auf dem alten Friedhof 21.05.2013

Wir sollten bestrebt sein, in unserer Region Bienenweiden anzulegen. Honigbienen und noch viel mehr die Wildbienen, Hummeln und Schmetterlinge sind unersetzlich. Als Blütenbestäuber sorgen sie für die Vielfalt von Pflanzen und Tieren. Doch wo finden diese Insekten in der Natur noch ausreichend Nahrung? Sie sind auf zusätzliche Futterplätze angewiesen. Vor Monaten gingen Schreckensmeldungen durch die Presse: „Bienen verhungern mitten im Sommer!“

Wir, die Freien Bürger – dfb, wollten das ändern und eine zusätzliche Futterquelle für die Bienen einrichten, deshalb haben wir uns vor Wochen mit Herrn Bürgermeister Michael Antenbrink in Verbindung gesetzt.

Nach dem wir im März sechs Nisthilfen auf dem alten Friedhof aufgehängt hatten, wurde nun auch vom Bauhof die Genehmigung eine Wildblumenwiese für Solitärbienen anzulegen erteilt.

Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Harald Vogel dankt dem Bürgermeister Michael Antenbrink und dem Bauhofleiter Markus Hanf für die positive Zusage, auf dem alten Flörsheimer Friedhof eine Bienenwiese anzulegen.

Das vom Bauhofleiter ausgesuchte Stück hat eine Gesamtfläche von ca. 18 m² (Hierbei handelt es sich um eine Probe-Versuchsfläche).

Voller Elan trafen sich am Samstag einige Mitglieder um 10:00 Uhr mit Rechen und Spaten auf dem alten Friedhof um die Sache anzugehen. Nachdem wir die Fläche umgegraben, gelockert und den Rasen entfern hatten, wurde mit der Aussaat begonnen, das Saatgut für die Bienenwiese bestand aus einer Mischung von Phacelia (Bienenfreund oder auch Büschelblume genannt ), Buchweizen, Kornblume, Ringelblume, Borretsch und Dill. Bei der Auswahl des Saatgutes wurde auf Vielfalt und Nutzen für Bienen, Natur und Umwelt besonders geachtet. Mit dieser Aktion auf dem alten Friedhof zeigen die Freien Bürger – dfb, dass ihnen die Bienen die Natur und die Umwelt besonders am Herzen liegen.Die Mitglieder der Freien Bürger – dfb haben vorbildliche Arbeit geleistet, so Vogel abschließend.

06.04.2013 Nistfilfen für Wildbienen (Solitärbienen) auf dem alten Friedhof 

Bild Harald Vogel

Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Freien Bürger, Harald Vogel, dankt dem Bürgermeister Michael Antenbrink für die Unterstützung und die Zusage für unser Projekt „Nisthilfen“ für Wildbienen (Solitärbienen) auf dem alten Friedhof aufhängen zu dürfen. Seit einigen Tagen hängen auf dem alten Friedhof in Flörsheim sechs Nisthilfen für Solitärbienen, Hummeln und Co. Die Insektennisthilfen stellen ab sofort eine interessante ökologische Bereicherung dar.

 

Honigbienen und Wildbienen sind wichtig für die Befruchtung der Obstgehölze. Neben einem Rückgang der Honigbienen ist in den letzten Jahrzehnten leider auch ein Rückgang der Wildbienen zu verzeichnen. Besonders in der kühlen Frühjahrszeit kommt den Wildbienen eine besondere Bedeutung zu, da sie auch bei tiefen Temperaturen unterwegs sind und die Blüten der Obstgehölze bestäuben. Da natürliche Höhlen durch die Abnahme von Totholz immer knapper werden, ist eine hohe Populationsdichte nur dann gesichert, wenn sie genügend Nahrung, Brut- und Überwinterungsplätze finden.

 

Brauchen wir denn eigentlich Nisthilfen? Früher hat es die ja auch nicht gegeben, oder? ...Diese Frage wird sich schon manch einer gestellt haben und keine vernünftige Antwort bekommen haben. In der heutigen Zeit müssen wir leider sagen: JA! …Wir brauchen sie! Denn die Nistplätze, die wir künstlich erschaffen, zerstören wir andernorts nur zu bereitwillig. Morsche Äste oder alte, nicht mehr richtig tragende Bäume mit natürlichen Käferbohrlöchern in Streuobstwiesen und Gärten werden zersägt, entfernt und schließlich verbrannt. Alte Mauern mit natürlichen Lehmstrukturen werden verputzt und oft mit einem giftigen Anstrich versehen, sandige Wege und offene Bodenstellen werden gepflastert und verfestigt, Hochstaudenfluren mit hohlen Stengeln werden gemäht und oft als „Wilde Ecken“

Nistkasten Anbringung Harald Vogel, Willi Merlchior und Alfred Bandhauer

komplett entfernt. Dies Alles geschieht aus Unwissenheit und übertriebener Ordnungsliebe, hier ist unbedingt ein Umdenken notwendig, so Vogel. Wildbienen sind eifrige Blütenbesucher, sie gehören zu dem wichtigsten Bestäubern von Wild- und Kulturpflanzen. Weltweit ist ein erheblicher Teil der Nahrungsmittelproduktion und der Pflanzenvielfalt abhängig von der Bestäubung durch blütenbesuchende Bienen, Hummeln und andere Insekten.

 

Viele Wildbienenarten stehen bereits auf der Roten Liste. Die Hauptgründe für diesen Artenrückgang liegen in der Zerstörung wichtiger Lebensräume und geeigneter Nistplätze durch intensive Landnutzung und Flächenverbrauch.

 

Die Nisthilfen bieten in anschaulicher Form allen Naturfreunden die Gelegenheit, sich über die Möglichkeiten der Förderung von Wildbienen auf unserer Internetseite www.dfb-floersheim.de zu informieren. Sie zeigt beispielhaft auf, was jeder einzelne tun kann, sei es bei sich im eigenen Garten, oder auf der Terrasse bzw. dem Balkon einer Mietwohnung.

dfb säubert den Rathenauplatz

von links: Willi Melchior, Karl-Heinz Mauder, Harald Vogel, Mathias Rath und Alfred Bandhauer

Der Rathenauplatz ist sauber“, hieß es am Samstagmittag nach zwei Stunden intensiver Arbeit.

Im Rahmen der von der Stadt Flörsheim initiierten Grünpflegepatenschaft in Flörsheim gehen auch die freien Bürger wie jedes Jahr mit gutem Beispiel voran und haben neben dem Rathenauplatz auch die Patenschaft für den Brunnen, Bushaltestelle und seit 2012 auch die Patenschaft für den Bouleplatz übernommen. Die dfb - Aktiven waren am Samstagmorgen dort mit Schippe und Besen im Einsatz um die Anlage zu säubern und den Unrat des Winters zu befreien. „Heute hat es sich wieder einmal gelohnt“, bilanziert Harald Vogel nach dem gut zwei- Stündigen Einsatz.

Schwerpunkt dieses Einsatzes war das Einsammeln von Müll. Die Palette der „Fundstücke“ war auch diesmal wieder recht breit gestreut: Von Privat entsorgten Hausmüll, Flaschen, Plastiktüten, Glasscherben, Blechbüchsen, Verpackungen aller Art, Zeitungen und sehr viele Flachmänner und Zigarettenschachteln und viele Kippen an der Bushaltestelle. Als besondere Vorkommnisse bemängeln die dfb-Mitglieder seit langem wieder einmal, die starke Hundekot-Verschmutzung der Anlage. Die Freien Bürger appellieren noch einmal eindringlich an die Einsicht der Hundehalter. Die Hundehalter werden auf einem Schild ganz höflich darauf hingewiesen die Anlage und Wege nicht als Hundetoilette zu benutzen. Zu erwähnen sei noch, dass auf dem Rathenauplatz ein kleiner Kinderspielplatz mit Spielgeräten vorhanden ist und von Kindern tagtäglich auch benutzt wird.

Abschließend sagte der Ortsvorsitzende Karl-Heinz Mauder. das Erscheinungsbild der öffentlichen Grünflächen trägt wesentlich zum Bild bei, dass sich Besucher, aber auch die Einwohner von einer Stadt machen. Deshalb setzen sich die Freien Bürger für ein attraktives und sauberes Flörsheim ein.

Freie Bürger: "Betroffene lassen sich keinen

Maulkorb anlegen"

 

Flörsheim. Wie berichtet, hatte Bürgermeister Michael Antenbrink (SPD) die Vermutung der Freien Bürger (dfb), die Schadstoffbelastungen durch Flugzeugtriebwerke würden bei Messungen des Landesumweltamtes in Frankfurt-Lerchesberg nicht korrekt durchgeführt, beziehungsweise publiziert, heftig widersprochen und deren Kritik "Panikmache" genannt.

 

Darüber ist die Wählergemeinschaft nun verärgert. "Die Freien Bürger Flörsheim äußern sich mit Erstaunen über die Antwort von Bürgermeister Antenbrink, in dem er die berechtigten, auf Fakten beruhenden Sorgen der Freien Bürger als ,reine Panikmache’ bezeichnet. Nach unseren Informationen führte der Verein ,Für Flörsheim’ im April 2012 auf eigene Rechnung Feinstaubmessungen in Flörsheim durch und kam zu erschreckenden Ergebnissen", so dfb- Stadtverordneter Harald Vogel. Auf der Internetseite von "Für Flörsheim" werde publiziert, dass "hochgesundheitsgefährdende Stoffe zu erwarten seien". Die Messreihen des Vereins legten den Verdacht einer erhöhten Feinstaubbelastung bei Betriebsrichtung Ost nahe. Dementsprechend müsse die konkrete Zusammensetzung des gemessenen Feinstaubs dringend analysiert werden. Viele Bürger brächten, so Vogel weiter, ihre Ängste mit folgender Aussage auf den Punkt: "Schließlich fliegen Flugzeuge nicht mit Mineralwasser."

Laut Professor Jakobi vom Hessischen Landesamt für Umwelt und Geologie (HLUG) lägen die Messwerte im Gebiet Frankfurt-Sachsenhausen im Normalbereich. Auch dieses Gebiet werde somit als gering belastet eingestuft. Harald Vogel fragt deshalb: "Können die Bürger diesen Messungen einer hessischen Behörde glauben? Sollten nicht unabhängige Institute beauftragt werden?" Selbst Bürgermeister Antenbrink gestehe ein, dass die gesetzlichen Vorschriften einen unzureichenden Schutz vor Gesundheitsschäden böten. Wieso beschuldige er dann die Freien Bürger der Panikmache? "Herr Antenbrink und die etablierten Parteien haben offenbar ein Interesse daran, das Thema Fluglärm und Verschmutzung zu tabuisieren, indem die Deutungshoheit beansprucht wird und andere freie Meinungen per Maulkorb verhindert werden sollen." Die Vorgänge in der SPD-Sachsenhausen, die sich weigerte 36 Fluglärmgeplagte aufzunehmen, gingen in diese Richtung. "Die Betroffenen möchten ihre Meinung in und außerhalb der Parteien kundtun und werden sich keinen Maulkorb verpassen lassen", meinte Harald Vogel abschließend. (meh)

16.01.2013

Antenbrink wirft Freien Bürgern Panikmache vor

 

Flörsheims Bürgermeister Michael Antenbrink kritisiert die jüngste Pressemitteilung der

Wählergemeinschaft „Die Freien Bürger“ (dfb), in der der Stadtverordnete Harald Vogel aus der jüngsten Sitzung der städtischen Kommission „Flughafen-Planung“ berichtet und die dort vom Hessischen Landesamt für Umwelt und Geologie (HLUG) vorgestellten Ergebnisse von Messungen der Schadstoffe in der Luft im Frankfurter Stadtteil Sachsenhausen als verharmlosend bezeichnet.

„Das geht an den Tatsachen vorbei und ist reine Panikmache“, reagiert Bürgermeister Michael Antenbrink verärgert auf die dfb-Pressemitteilung. „Die Freien Bürger haben aus dem Drang zur populistischen Selbstdarstellung die politische Geschlossenheit der politischen Parteien in Flörsheim am Main beim Thema Flughafenausbau verlassen“, wirft Antenbrink der Wählergemeinschaft vor. „Zudem haben sich die politischen Vertreter der Stadt in ihrem gemeinsamen Kampf gegen den Flughafenausbau stets auf belastbare und unstrittige Fakten berufen. Dieses Prinzip sollte nicht leichtfertig aufgegeben werden, die dfb-Vertreter müssen also schnellstens auf die Linie der politischen Geschlossenheit zurückkommen und aufhören, mit dem Thema Flughafen ausschließlich ihren eigenen politischen Vorteil zu suchen!“, fordert der Bürgermeister.

 

Zur Sitzung der Kommission „Flughafen-Planung“ des Magistrates der Stadt Flörsheim am Main war Prof. Dr. Stefan Jacobi vom HLUG eingeladen gewesen, der den Kommissionsmitgliedern die bisherigen Ergebnisse von Schadstoffmessungen unter der östlichen Anfluggrundlinie der Landebahn Nordwest des Frankfurter Flughafens vorstellte. Seit Mai letzten Jahres werden an der mobilen Luftmessstation in Frankfurt-Sachsenhausen auf dem Lerchesberg unter Beachtung der gesetzlichen Vorgaben sämtliche Luftschadstoffe kontinuierlich überwacht, die auch an allen anderen Stationen des hessischen Luftmessnetzes routinemäßig kontrolliert werden. Von der Station, die in einer Höhe von rund 600 Metern überflogen wird, werden unter anderem Stickstoffoxide und Feinstaub (PM 10) kontinuierlich gemessen.

 

Professor Jacobi erklärte, dass nach den bisher vorliegenden Ergebnissen das Gebiet im Vergleich zu anderen Messstellen, insbesondere für einen großstädtischen Raum, als gering belastet eingestuft werden kann. Auch wenn eine Verletzung von Grenzwerten erst auf Grundlage der Messdaten eines ganzen Jahres beurteilt werden könne, deute nichts auf eine auffällige Schadstoffkonzentration infolge des Flugbetriebs der neuen Landebahn Nordwest hin. Dies sei bei der vorhandenen Überflughöhe von zirka 600 Metern auch nicht zu erwarten gewesen.

 

Auf Nachfrage von Kommissionsmitgliedern erklärte Jacobi, dass es zwar technisch möglich sei, den gefährlichen Feinstaub (PM) mit einem Durchmesser von weniger als 2,5 Mikrometer zu messen, es aber hierfür noch keine anerkannten Grenzwerte gebe. Bisher gehe man davon aus, dass der Anteil von PM 2,5 an der Messstation Lerchesberg wie der Wert für PM 10 unkritisch sei.

 

Der Dezernatsleiter im HLUG informierte die Kommission weiter darüber, dass voraussichtlich im kommenden Mai die Messungen in Frankfurt-Sachsenhausen abgeschlossen würden und die Station anschließend nach Flörsheim am Main in das Baugebiet Nord versetzt werde. Über den genauen Standort und weitere Einzelheiten der etwa ein Jahr dauernden Messung in Flörsheim am Main werde man sich rechtzeitig mit der Stadt Flörsheim am Main abstimmen. Die Kommission drückte ihre Erwartung aus, dass wegen der deutlich niedrigeren Überflughöhe von weniger als 300 Metern in Flörsheim am Main umfassend gemessen werde und so auch konkrete Aussagen zur Belastung mit Feinstaub PM 2,5 möglich werden.

Schadstoffe: dfb moniert ungenaue Messergebnisse

 

15.01.2013

Flörsheim. Die neuesten Messergebnissen über Schadstoffbelastungen in Frankfurt-

Lerchesberg, die der Flughafen-Kommission in der vorigen Woche vom Landesamt für Umwelt vorgestellt wurden, hätten keine signifikanten Ausschläge gezeigt. Dies teilen jedenfalls die Freien Bürger (dfb) mit. Tatsache sei aber, dass nur in einem Abstand von einer halben Stunde gemessen werde. "Deswegen kommt man zu verharmlosenden Mittelwerten. Das Ergebnis wundert daher nicht", moniert der dfb-Stadtverordnete Harald Vogel. Ein genauer Blick auf die Messdaten zeige auch, warum: Gemessen würden nämlich nur die Feinstaubpartikel mit einem Durchmesser von 10 Mikrogramm. Die gefährlichen Feinstäube, die nur einen Durchmesser von circa 2,5 Mikrogramm erreichten und die direkt in die Lungenbläschen gelangten, würden nicht separat erfasst. Die Messungen würden auch nichts über die Zusammensetzung der Staubpartikel aussagen. Gemessen werden müsse aber, welche chemischen Verbindungen die Abgase enthielten, meint Vogel.

 

Eine Bewertung der Gesundheitsauswirkungen von Feinstaub durch die Weltgesundheitsorganisation habe klar gezeigt, dass eine erhöhte Feinstaub-Belastung schwere Gesundheitsschäden verursache. Dadurch könne es zu einer "signifikanten Verminderung der Lebenserwartung" kommen. Die dfb kritisiert, dass eine Messstation in Flörsheim, die in Betrieb gehen soll, wohl keine "greifbaren Ergebnisse" brächte. (hk)

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