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Aktuelle Information von BfU Eddersheim vom 17.02.2016

Weitere Informationen iehe: www.bfu-eddersheim.de

 

Hattersheim/Flörsheim/Hofheim: Flughafenausbau - Verkehrsbedarfsplan II - Gericht hat bewusst Beweismittel ignoriert!


hier: Erweiterungsantrag Drucksache XVII/Ia/382 vom 16.02.2016 "Solidarität mit Flörsheim" bis zum EuGH


Zur Kreistagssitzung am 22.02.2016  16 Uhr:


Die BfU Eddersheim hat heute eine dringende Bitte an alle Fraktionen im Hattersheimer Stadtparlament und an die drei Bürgermeisterkandidaten gerichtet.


In der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses des Hofheimer Kreistages am vergangenen Montag (15.02.2016) kamen erstmals die merkwürdigen Umstände zur Sprache, welche zu der Zurückweisungsserie der Klagen der Städte Mainz, Hochheim, Flörsheim und Hattersheim im vergangenen Oktober/November führten. Viele Abgeordnete zeigten sich überrascht über die neuen Erkenntnisse. Frau Beate Ullrich-Graf (LINKE) und Frau Angelika Munck (FWG) wiesen auf die Recherchen der BfU Eddersheim hin, die zu dem Aktenfund geführt haben.


Aufgrund der neuen Sachlage hat die Kreistagsfraktion DIE LINKE einen erweiterten Antrag gestellt, welcher zur bedingungslosen Klageunterstützung Flörsheims bis notfalls vor den Europäischen Gerichtshof (EuGH) aufruft. Der Verkehrsbedarfsplan-II von 1972 war auch Gegenstand der Hattersheimer Klagebegründung durch RA Dr. Martin Schröder, wurde aber vom Verwaltungsgerichtshof mit keinem Wort gewürdigt, ebenso wenig wie in allen weiteren Verfahren der Städte Mainz/Hochheim/Flörsheim/MTK-Hofheim.


Die BfU hat daher heute die Fraktionen des Kreistages und des Hattersheimer Parlaments gebeten, den Änderungsantrag zu unterstützten. Am kommenden Montag, dem 22.02.2016 findet ab 16 Uhr die nächste (öffentliche) Kreistagssitzung statt, in der auch über die Anträge 376 und 382 "Solidarität mit Flörsheim" debattiert wird.

Der Kreis MTK und die Kommunen Hattersheim, Hochheim ersparen sich durch die Niederlegung der eigenen Flughafenklagen immense eigene Haushaltsmittel, die nun wenigstens teilweise zur Unterstützung der Flörsheimer Prozesse investiert werden müssen. So wie die BfU den gemeinsamen Antrag aller Fraktionen des Kreistags vom 14.12.2015 interpretiert, sollte
   1) gegen die Ablehnung der VGH-Klage des Kreises kein Rechtsmittel eingelegt werden, dies aber nur unter der Prämisse, dass gleichzeitig
   2) Das Verfahren Flörsheim, quasi stellvertretend für 70.000 fluglärmbetroffene Bürger des MTK finanziell vom Kreis unterstützt werden soll.

Als Eddersheimer unterstützen wir die Antragserweiterung, zumal Frau Köster dem Kreisblatt gegenüber erklärt hat, wir (Hattersheim/Eddersheim) würden nun durch das Flörsheimer Klageverfahren quasi "mitvertreten". Unsere letzten Hoffnungen ruhen daher auf einer Fortsetzung der Flörsheimer Klagen bis zur letzten Instanz.

Fluglärm macht krank

Flörsheim, den 13.02.2015

 

Projekt „MTK Zwanzig 30“ sponsored by Fraport

 

Fluglärm wird als Kopfsache abgetan

 

Am vergangenen Montag fand im Plenarsaal des Main-Taunus-Kreises die Auftaktveranstaltung für die Entwicklung einer Zukunftsvision des Kreises für 2030 statt. Das Konzept sollt laut MTKLandrat Michael Cyriax Antworten auf die Frage geben, wie die besonders unter Fluglärm leidenden Städte der Mainschiene zum Leben und Arbeiten attraktiv bleiben können.

 

Finanziert wird das Projekt zu zwei Dritteln durch die Stiftung „Flughafen Frankfurt/Main für die Region“, die sich indirekt über das Land Hessen aus Dividendenerträgen der Fraport AG finanziert.

 

Begleitet und moderiert wird die Entwicklung des Zukunftskonzepts durch das Büro Albert Speer & Partner, einem der größten Profiteure des Flughafenausbaus insbesondere in Frankfurt, aber auch deutschlandweit.

 

Wer derart flughafenfreundliche Partner für sein Projekt aussucht, darf sich nicht wundern, wenn Prof. Albert Speer gestern Abend Fluglärm größtenteils zu einem psychologischen Problem erklärt, das mit dem Einbau von Schallschutzfenstern und der Entwicklung leiserer Flugzeuge zu beherrschen sei.

 

„Diese Aussage erinnert fatal an die Entgleisung von Fraportchef Dr. Stefan Schulte, der Fluglärm als Kopfsache bezeichnet hat, an die man sich gewöhnen kann“, so Gabriele Franz, Sprecherin des BBI Bündnis der Bürgerinitiativen. „Die unter dem Flughafenausbau leidenden Menschen im Main-Taunus-Kreis haben von diesem Zukunftskonzept wohl nicht viel zu erwarten. Hier wurden vom Landrat gleich zwei Böcke zu Gärtnern gemacht.“

Quelle BBI

 

Flörsheim, den 21.01.2015

 

Lärmpausenmodelle

 

Nächster Akt im grünen Schmierentheater.

 

Im Vorfeld der nächsten Sitzung der Fluglärmkommission sickern erste Ergebnisse der Prüfung der Lärmpausenmodelle durch. Es zeigt sich, dass man die Modelle kombinieren und Rechenkunststücke vollführen muss, um überhaupt eine nennenswerte Entlastungen zu finden. Es bleibt dabei: Lärm wird gebündelt und verschoben. Kein Flughafenanrainer kann damit „glücklich“ werden. Das Bündnis der Bürgerinitiativen appelliert an die Fluglärmkommission, die untauglichen Lärm-pausenmodelle solidarisch abzulehnen und eine Ausdehnung des nächtlichen Flugverbots auf die Nachtrandstunden zu verlangen.

Quelle BBI

 

Flörsheim, den 27.01.2015

ENTSCHEIDUNG ÜBER LÄRMPAUSEN-MODELLE  

                                      

Vor der entscheidenden Sitzung der Fluglärmkommission am Mittwoch haben Bürgerinitiativen an das Gremium appelliert, die Lärmpausen-Modelle der Landesregierung abzulehnen.        

Von den fünf Vorschlägen bringe nur einer bei Betriebsrichtung West eine geringfügige Entlastung. Dies gehe jedoch einher mit Verschiebungen und Neubelastungen, kritisierte das Initiativen- Bündnis BBI am Dienstag.              

Die Fluglärmkommission (FLK) will am Mittwoch in Raunheim über die Modelle entscheiden. In der FLK gibt es zu allen Varianten verschiedene Vorbehalte.

Quelle HR

 

 

VGH Kassel ordnet Nachtflugverbot von 23 - 05 Uhr an.
Eine gute Nachricht: entgegen dem Willen der Hessischen Landesregierung darf bis zur endgültigen Entscheidung des BVG in Leipzig in der so genannten Mediationsnacht geflogen werden. Wir freuen uns, dass dieses Etappenziel erreicht worden ist.


Die gesetzliche Nacht dauert von 22 - 06 Uhr.

 

AKTION – Flörsheimer Bürger gegen den Fluglärm
Unsere Stadt wird durch Fluglärm zerstört, die Schreckensbilanz unserer Politik
Der Lärm nimmt zu. Wir laufen in eine „Lärm-Falle“, die unbemerkt unser höchstes Gut, die Gesundheit ruinieren.

Wir wollen Schutz vor Lärm

Protestnote an die Stadt Flörsheim

                                       mailto:rathaus@floersheim-main.de


Auf die Flörsheimer Bevölkerung zukommende Lärmbelastung durch vermehrten Flugbetrieb wurde kleingerechnet und verschleiert; Flugzeuge wurden in weniger laute Klassen eingruppiert, laute Flugzeuge nicht eingestellt und unzutreffend hohe Flughöhen angenommen: Seit dem 21.Oktober 2011 haben wir den Beweis, „alles Lügen“, es ist schlimmer als befürchtet es ist apokalyptisch. Die Öffentlichkeit wurde über das Ausmaß des Fluglärms absichtlich getäuscht. Die deutsche Flugsicherung zeigt sich strukturell und personell nicht in der Lage, das hohe Verkehrsaufkommen möglichst lärmarm zu führen.
Für Beschwerden über Fluglärm gibt es zusätzlich das Fluglärmtelefon der Fraport AG. Unter der kostenfreien Nummer 0800 / 2345679 können Sie Ihre Beschwerde direkt loswerden. Dies ist auch schriftlich möglich: Fraport AG, Servicestelle Nachbarschaftsanfragen, RAV/AU/NA, 60547 Frankfurt am Main.

 

 

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